Lizenzportabilität und technische Vereinfachungen Update für die VMware Cloud Foundation

Quelle: Pressemitteilung Broadcom 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Broadcom Inc. sieht die „VMware Cloud Foundation“ (VCF) als Beschleuniger von „Kundeninnovationen“, weil das Bundle die Skalierbarkeit und Agilität der Public Cloud mit der Sicherheit und Leistung der Private Cloud und niedrigen Gesamtbetriebskosten verbinde. Unter anderem gibt es ein „ESXi Live Patching“, Self-Service-Infrastrukturen für Entwickler, „Tanzu Kubernetes Grid Service“ als unabhängiger Dienst mit asynchronen Updates.

Ach, wenn es nur so einfach wäre, ein Update einzuspielen ... einfach eine Taste drücken und es läuft. Viele dürften gespannt gewesen sein, wie Broadcom nach dem Aufkauf des Anbieters die VMware-Software weiterentwickelt. (Bild:  frei lizenziert: Tumisu /  Pixabay)
Ach, wenn es nur so einfach wäre, ein Update einzuspielen ... einfach eine Taste drücken und es läuft. Viele dürften gespannt gewesen sein, wie Broadcom nach dem Aufkauf des Anbieters die VMware-Software weiterentwickelt.
(Bild: frei lizenziert: Tumisu / Pixabay)

Es geht um die jüngsten Updates für VCF, die Private-Cloud-Plattform des Unternehmens, die Ende Juni vorgestellt worden sind. Das Versprechen: Eine schnellere Modernisierung der Infrastruktur für die Kunden, höhere Produktivität für Entwickler sowie eine bessere Cyber-Resilienz und Sicherheit bei niedrigen Gesamtbetriebskosten.

Paul Turner, Vice President of Products, VMware Cloud Foundation Division bei Broadcom, drückt das so aus: „VMware Cloud Foundation ist die branchenweit erste Private-Cloud-Plattform, die die Möglichkeiten von Public und Private Clouds zusammenbringt und dabei Einfachheit im Betrieb mit nachweislich niedrigeren Gesamtbetriebskosten kombiniert.“

VCF bietet integrierte, unternehmenstaugliche Rechen-, Netzwerk-, Speicher-, Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen. Dazu kommt ein nativ eingebautes Kubernetes, um sowohl virtuelle Maschinen als auch Container-Workloads auf einer gemeinsamen Plattform zu unterstützen. Zudem ermöglicht VCF eine skalierbare Nutzung KI/ML-Workloads und bietet auch integrierte Datenservice-Funktionen sowie Observability-Fähigkeiten.

Mit dieser neuesten Version von VCF sind wir auf dem besten Weg, all das zu erfüllen, was VCF unseren Kunden verspricht.

Paul Turner

Laut Broadcom profitierten VCF-Kunden zudem von einer Lizenzportabilität, die es ihnen ermögliche, Abonnements der jüngsten VCF-Software zu erwerben und vollständige Mobilität zwischen ihrer lokalen Umgebung und den unterstützten Anbietern ihrer Wahl zu genießen. Turner äußert: „Die neue VCF-Import-Funktionalität wird die Einführung von VCF beschleunigen und die Zeit bis zur Wertschöpfung im produktiven Betrieb verkürzen. Außerdem bieten wir eine Reihe neuer Funktionen, die der IT-Abteilung helfen, die Anforderungen der Entwickler schneller zu erfüllen, ohne das Geschäftsrisiko zu erhöhen. Mit dieser neuesten Version von VCF sind wir auf dem besten Weg, all das zu erfüllen, was VCF unseren Kunden verspricht.“

Im einzelnen gehören zu den Produktneuheiten:

Eine VCF-Import-Funktion - Sie ermöglicht die Integration bestehender „vSphere“- und „vSAN“-Umgebungen in VMware Cloud Foundation, wodurch das Management dieser Komponenten zentralisiert und die Ressourcen optimiert werden können, ohne dass die Kundenumgebung komplett neu aufgebaut werden muss.
Das soll helfen, aktuelle Kundenumgebungen zu transformieren, eine höhere Effizienz, niedrigere Kosten und eine schnellere Wertschöpfung zu ermöglichen.

Integrierte Unterstützung für „vSAN Max“ und „vSAN ESA Stretched Cluster - Diese Funktion bietet Kunden die Möglichkeite zu disaggregierten Speichern im Petabyte-Bereich und aktiv-aktiv Verfügbarkeit.

„VCF Edge“ - Unter dieser Bezeichnung bietet der Softwarelieferant eine optimierte VMware Cloud Foundation-Konfiguration für Edge-Anwendungsfälle. Dabei sollen Kunden auf eine skalierbare, kosteneffiziente, flexible, problemlose Verwaltung und eine konsistente Infrastruktur vom Rechenzentrum bis zum Edge stoßen.

Cloud-Erfahrung für Entwickler - Die aktuelle VCF-Version vereinfache die Bereitstellung und Verwaltung von Anwendungen mit Schnellstartvorlagen, einfacher Netzwerkintegration und fortschrittlichen Einblicken in die jeweilige Performance, so Broadcom. Dadurch könne sich die Markteinführung neuer Software beschleunigen und die Produktivität der Entwickler steigen.
- Zum Beispiel wird„Tanzu Kubernetes Grid“ (TKG) als unabhängigen Service angeboten und asynchrone TKG-Releases bereitgestellt, um an Upstream-Kubernetes angepasst werden Entwicklern schnell die jüngsten Versionen zur Verfügung stellen zu können.
- Die Netzwerkfähigkeiten in VCF solle es Entwicklern erlauben, sich auf die Programmierung und das Testen zu konzentrieren, anstatt sich mit Netzwerkanforderungen zu befassen. das wiederum könne die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsteams erleichtern und effizientere CI/CD-Pipelines unterstützen.
- Die Erweiterungen des VCF-Netzwerks sollen zudem eine schnelle Einrichtung und Konfiguration gestatten, um von herkömmlichen VLAN-basierten Netzwerk-Setups zu virtuellen Netzwerken zu wechseln, die über die „SDN“-Spftware „NSX“ bereitgestellt werden.

- „VMware Avi Load Balancer mit VCF“ bietet Self-Service-Lastausgleich als Service für DevOps- und AppOps-Teams.

Sicherheit und Resilienz: VCF und zugehörige Add-Ons wie „VMware Live Recovery“ und „VMware vDefend Lateral Security“ stehen für die Integrität einer privaten Cloud, Verfügbarkeit, Netzwerkleistung, Schutz vor Malware/Ransomware und Datensicherheit.
- Das „ESXi Live Patching“ ermöglicht es Administratoren, ohne Wartungsfenster Patches auf ESXi-Hosts anzuwenden.
- Das flexible VCF-Komponenten-Upgrade bietet die Möglichkeit, die neuesten Patches anzuwenden, die zum Zeitpunkt des Upgrades auf eine neue VCF-Version verfügbar sind. Diese Neuerungen reduzieren Ausfallzeiten, optimieren die Patch-Verwaltung und erhöhen die Systemzuverlässigkeit.
- Die Unterstützung von zwei DPUs mit der „vSphere Distributed Services Engine“ bietet Kontinuität und Schutz vor DPU-Ausfällen, eine vollständige Isolierung von zwei unabhängigen DPUs und Verdopplung der Offload-Kapazität pro Host.
- „vSAN Data Protection“ soll VMs einfacher vor versehentlichen Löschungen und Ransomware-Angriffen schützen und wiederherzustellen.
- „VMware vDefend Lateral Security“ bietet Skalierbarkeit von verteilten und Gateway-Firewalls, SIEM-Integration (Security Information and Event Management) für die Ost-West-Ransomware-Prävention und NDR (Network Detection and Response) für Bedrohungsbewertung vor Ort.

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Die Integration von „VMware Avi“ in den „SDDC Manager“ ist gedacht, um das Lifecycle-Management der Avi-Software von der Bereitstellung über die Provisionierung bis hin zum laufenden Betrieb zu optimieren.

Der Umgang mit Künstlicher Intelligenz

Dave McCarthy, Research Vice President, Cloud and Edge Services, Worldwide Infrastructure Research bei IDC, macht auf einen, in der IT durchgängigen Brennpunkt aufmerksam: „Die Aufregung aber auch die damit verbundenen Bedenken rund um GenAI und Datensicherheit verstärken den Bedarf an privaten Clouds. Unternehmen müssen sicherstellen, dass private Unternehmensdaten nicht in einem öffentlichen KI-Modell landen.“

Die Art und Weise, wie Kunden private Clouds aufbauen, werde von den individuellen Anforderungen jedes Unternehmens bestimmt, Zum Beispiel die Aktualisierung von Legacy-Infrastrukturen, die Erfüllung der Anforderungen ihrer Entwickler-Community oder die Schaffung einer sichereren und zuverlässigeren Umgebung zur Unterstützung einer neuen Generation von KI/ML-Anwendungen. „VMware Cloud Foundation entwickelt sich als Private-Cloud-Plattform weiter, und die jüngsten Innovationen von Broadcom sollten Kunden jeder Größe helfen, die Einführung zu beschleunigen“, so der IDC-Analyst.

Verfügbarkeit

VMware Cloud Foundation 5.2 und VMware vSphere Foundation 5.2 werden voraussichtlich im Broadcom-Geschäftsjahr Q3FY24 verfügbar sein. Das Geschäftsjahr 2024 endet am 3. November.

(ID:50108984)