Luftgekühlte Wasserkühlmaschinen

Trane verjüngt sein Kältemaschinen-Portfolio

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Marke "Trane Sintesis" bezeichnen die luiftgekühlten Systeme von Rand Ingersoll.
Die Marke "Trane Sintesis" bezeichnen die luiftgekühlten Systeme von Rand Ingersoll. (Bild: Ingersoll Rand)

Trane, ein Geschäftsbereich von Ingersoll Rand, stellt erweitert die „Sintesis“-Baureihe um zusätzliche luftgekühlte Wasserkühlmaschinen. Sie sollen für eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs und geringem Treibhauspotenzial (GWP) stehen.

Die neuen Maschinen von Trane, einem Anbieter von Kältemaschinen und –Dienstleistungen, verfügen über führende EER- und ESEER-Bewertungen und nutzen im Rahmen des „Ecowise“-Produktportfolios von Ingersoll Rand das Kältemittel der EER = Energy Efficiency Ratio und ESEER = European Seasonal Energy Efficiency Ratio.

Bei „Trane Excellent“ handelt es sich um eine neue Modellreihe innerhalb der luftgekühlten Sintesis-Wasserkühlmaschinen. Gekühlt wird mit „Honeywell Solstice ze“ (R1234ze), dessen Treibhauspotenzial beim Einsatz in dieser Maschine kleiner als eins ist. Daneben kommen neben Energiesparoptionen wie die partielle oder vollständige freie Kühlung auch die effizientesten Wärmetauscher zum Einsatz. Mit einem Leistungsspektrum von 500 Kilowatt bis 1.260 Kilowatt eignen sich die Modelle für kritische Nutzung wie Rechenzentren.

Die neuen Wasserkühlmaschinen benötigen aufgrund der Microchannel-Verflüssigerregister und der kompakten, leistungsstarken, integrierten Konstruktion des Verdampfers (high-performance, integrated, low charge (CHIL), bereits aus der Trane Sintesis-Familie bekannt) mit geringeren Kältemittelfüllmengen, weniger Kältemittel als die traditionelle Rohr-/Lamellen- und überflutete Wärmetauschertechnologie.

Ingersoll Rand bekam 2016 auf der “Climate Leadership Conference” der EPA einen “Organisational Leadership Award”.
Ingersoll Rand bekam 2016 auf der “Climate Leadership Conference” der EPA einen “Organisational Leadership Award”. (Bild: Trane)

Das Klimaschutzversprechen

Durch die Einführung der Excellent-Reihe löst Ingersoll Rand einen Teil seines Klimaschutzversprechens ein, in dessen Rahmen das Unternehmen die Energie-Effizienz deutlich erhöhen und die Umweltauswirkungen durch den Geschäftsbetrieb und das Produktportfolio bis zum Jahr 2020 verringern möchte. Diese neue Lösung übertrifft die derzeitigen Anforderungen der F-Gas-Verordnung und unterstützt Kunden dabei, ihre CO2-Emissionen durch den Einsatz von extrem effizienten Systemen – mit Netto-ESEER-Werten von 5,71 und Netto-EER-Werten von 3,88 – sowie das Kältemittel Honeywell Solstice ze (R1234ze) zu reduzieren.

Im September 2014 hat Ingersoll Rand seine Klimaschutzziele bekannt gegeben – einen Plan mit dessen Hilfe das Unternehmen Energie-Effizienz und deren Auswirkungen auf die Umwelt- die Geschäftstätigkeit des Konzerns und dessen Produkte erheblich verbessert werden soll. Dabei gelten folgende Zielsetzungen:

  • Bis 2020 eine Verringerung der kältemittelbezogenen Treibhausgasemissionen der Produkte des Unternehmens um 50 Prozent und Einsatz von Kältemittelalternativen mit geringerem Treibhauspotenzial im gesamten Produktportfolio bis 2030;
  • Investition von 500 Millionen Dollar in die produktbezogene Forschung und Entwicklung innerhalb der nächsten fünf Jahre, um den Ausstoß von Treibhausgasen langfristig zu reduzieren
  • Bis 2020 Reduzierung der im Rahmen des Unternehmensbetriebs anfallenden Treibhausgasemissionen um 35 Prozent.

Bis heute konnte durch das Klimaschutz-Engagement von Ingersoll Rand der weltweite Ausstoß um 2 Millionen Tonnen CO2e verringert werden. Diese Zahl entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoß durch den Energieverbrauch von über 270.000 Haushalten oder mehr als 953 Millionen Kilogramm verbrannter Kohle. Bis zum Jahr 2030 möchte das Unternehmen den Kohlendioxidausstoß um 50 Millionen Tonnen verringern.

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