Professioneller Betrieb einer virtuellen Infrastruktur mit dem Microsoft Operations Manager

Server-Virtualisierung macht Monitoring der physischen Systeme unumgänglich

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Die Überwachung des IT-Betriebs

Der Operations Manager ist ein Werkzeug zur Überwachung des laufenden Betriebs, also der IT-Operation. Er umfasst eine Managementkonsole mit umfangreichen Ansichten auf die IT-Dienste, einen Satz an Regeln und Erfahrungen im Umgang mit den Systemen und den Agenten, die auf den überwachten Systemen deren Leistungsdaten einsammeln und an den zentralen Verwaltungsserver weiterleiten. Sein Funktionsumfang reicht von der Überwachung einfacher Dienste bis hin zum Monitoring kompletter Geschäftsprozesse.

Microsoft spricht in diesem Zusammenhang von einem Service-orientierten End-to-End-Monitoring. Eine verteilte Mehrschichtapplikation erstreckt sich regelmäßig über mehrere Server, wie etwa der Datenbank im Backend, dem Applikationsserver, dem Internetserver sowie diversen Basisdiensten. Ein derartiger Geschäftsprozess, der mehrere Server umspannt, kann nur dann erfolgreich abgewickelt werden, wenn alle einzelnen Elemente im Rahmen von definierten Schwellwerten operieren.

Diese Schwellwerte und das Prozessdiagramm werden im Operations Manager abgebildet. Die Grundlage dafür stellt das System Definition Model (SDF) dar. Dieses hatte Microsoft schon vor einigen Jahren als Basis für alle zukünftigen Entwicklungen vorgestellt. Das SDF ist ein objektorientiertes Modell mit einer Vererbungshierarchie.

Verbesserte Interaktion mit den virtuellen Systemen

Derzeit überarbeitet Microsoft den Operations Manager. Er soll im Sommer in einer erneuerten Version verfügbar sein. Dieses Release 2 der Version 2007 des Operations Manager wurde mit zahlreichen Verbesserungen versehen. Er wird schrittweise zu einem umfassenden und selbständig agierenden Überwachungswerkzeug erweitert. Das langfristige Ziel ist eine weitgehend selbständige Verwaltung der IT durch die passenden Werkzeuge.

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