Schnellere virtuelle Server mit Hyper-V 3.0

NUMA und virtuelle Switches in Windows Server 2012

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Neue Wächter für Router und DHCP

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Bei den erweiterten Features in den virtuellen Switches finden Administratoren die beiden neuen Einstellungen DHCP-Wächter und Router-Wächter. Die Einstellungen sollen verhindern, dass virtuelle Server unkontrolliert als DHCP-Server oder als Router agieren.

Hier lassen sich physische Funktionen von Netzwerkkarten in Hyper-V nutzen. Dazu stellen kompatible Netzwerkkarten für virtualisierte Umgebungen implementierte E/A-Kanäle zur Verfügung, mit denen sich die Netzwerkkarte gegenüber virtualisierten Servern wie mehrere Netzwerkkarten verhält. SR-IOV ist vor allem bei E/A-intensiven Anwendungen interessant (siehe: Abbildung 5).

Eine weitere Neuerung ist E/A-Virtualisierung mit Einzelstamm. Hierbei handelt es sich ebenfalls um physikalische Funktionen von Netzwerkkarten die jetzt auch Hyper-V funktioniert. Netzwerkkarten die diese Funktion unterstützen, stellen für virtualisierte Umgebungen implementierte I/O-Kanäle zur Verfügung, mit denen sich die Karte gegenüber virtualisierten Servern wie mehrere Netzwerkkarten verhält (siehe: Abbildung 6).

Bilden von Netzwerk-Teams

Durch die zahlreichen Verbesserungen im Bereich Netzwerk, profitieren auch die virtuellen Switches in Hyper-V. So lassen sich mehrere virtuelle Switches in virtuellen Servern zum Beispiel zu Netzwerk-Teams zusammenfassen. Das beschleunigt die Geschwindigkeit von virtuellen Servern.

Durch die Verbesserungen in Hyper-V erhofft sich Microsoft eine Steigerung des Marktanteils für die eigene Virtualisierungslösung. In den letzten Monaten konnte Microsoft bereits deutlich zulegen, das soll sich mit Windows Server 2012 noch einmal deutlich steigern (siehe: Abbildung 7).

Der Autor:

Thomas Joos ist Autor zahlreicher Fachbücher und Fachartikel sowie Blogger bei DataCenter-Insider.

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