Deutscher Rechenzentrumspreis 2014: Redundante Kühlung ohne Doppelboden Mehrfach modulares Inroom Cooling mit „IT-Case 3“
Bei „IT-Case 3“ handelt es sich um ein energiesparendes, modulares, redundantes und komplettes „Inroom Cooling-System“. Es wurde von der Firma Huber & Ranner aus Pocking sowie von Erfinder Jürgen Loose gemeinsam entwickelt und für den Deutschen Rechenzentrumspreis 2014 vorgeschlagen. Loose stellt es hier vor.
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Bei „IT Case 3“ handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Vorgängermodells „IT Case 2“. Schon dieses brachte nachweislich Einsparungen bis zu 90 Prozent an Strom. Die Grundidee dabei ist, dieses System mehrfach modular zu nutzen, wobei kein Doppelboden mehr erforderlich ist.
Ein großes Modul stellt dabei einen Brandabschnitt dar. Es enthält mehrere kleine Module. Ein kleines Modul besteht aus zwei Klimakompaktgeräten und zwei IT-Reihen, welche die stark Verlustwärme produzierenden Server enthalten.
Zwischen den IT-Reihen befindet sich ein oben geschlossener Kaltgang. In den Kaltgang wird die Kühlluftmenge bedarfsgerecht, stirnseitig, waagerecht auf der gesamten Höhe des Kaltganges eingeblasen. Die Server-Lüfter saugen Kühlluft an und bringen die erwärmte Luft, die sich hinter der IT-Reihe bildet, in den jeweiligen Warmgang. Dort befindet am Ende das Klimakompaktgerät.
Kleiner Ausflug in die Vergangenheit

Dafür bekam die Arbeitsgruppe 1991 einen Umweltpreis . (Ich verweise dazu auf mein Fachbuch „Innovationen für Raumkühlung„ aus dem Jahr 1993.)
Im Jahre 1986 konnte ich den damaligen Postminister mit der Vorstellung meines Modells „Klimagebirge“ überzeugen, dass eine direkte freie Kühlung wesentlich wirtschaftlicher ist als die damals von einem großen Ingenieurbüro angedachte, weltweit übliche, reine Umluftkühlung, die so genannte DX-Kühlung. Schließlich waren etwa 10.000 Gebäude auf die DIV-Technik umzurüsten.
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