Quocirca Report identifiziert IT-Problembereiche europäischer Unternehmen

Maschinendaten spielen entscheidende Rolle beim IT-Management

| Redakteur: Ulrike Ostler

Der Quocirca and Splunk Report 2015 vergleicht die Sorgen und Aufgaben in der Unternehmens-IT mit denen von 2013. Die Analyse von Maschinendaten könnte helfen, diese in den Griff zu bekommen.
Der Quocirca and Splunk Report 2015 vergleicht die Sorgen und Aufgaben in der Unternehmens-IT mit denen von 2013. Die Analyse von Maschinendaten könnte helfen, diese in den Griff zu bekommen. (Bild: Quocirca)

Unter dem Titel „Master of Machines II“ erhob Quocirca im Auftrag von Splunk Inc., Anbieter einer Softwareplattform für Operational Intelligence in Echtzeit, eine Studie zur Maschinendatenanalyse. Das Unternehmen untersuchte, wie IT-Management-Teams Operational Intelligence besser nutzen können, um IT-Komplexität und die Cross-Channel-Kundenerfahrung zu optimieren.

Zu den Ergebnissen der Studie gehört, dass Unternehmen, die maschinengenerierte Daten zu nutzen wissen, am ehesten die wichtigsten IT-Anforderungen erfüllen. Für Beunruhigung hingegen sorgen IT-Sicherheitsbedrohungen (25 Prozent mehr als 2013), das zunehmende Datenchaos (22 Prozent mehr) und negative Kundenerfahrungen (21 Prozent mehr). In allen Bereichen könnten Auswertungen von Maschinendaten helfen.

Bob Tarzey, Analyst bei Quocirca, greift ein Segment heraus. Ihm zufolge führt die Cross-Channel-Erfahrung zu steigender Komplexität in der IT und größeren Mengen von Maschinendaten. Er sagt: „Ohne eine adäquate Verwaltung führt dies zu vermehrtem Datenchaos. Werden die Daten hingegen gesammelt und analysiert, bieten sie vielerlei Vorteile: mehr Einblicke in potentielle Sicherheitsrisiken, höhere Uptime der Systeme und optimierten Kundenservice.“

Insgesamt identifiziert der Quocirca-Bericht drei Bereiche, deren Komplexität mit Hilfe von Operational Intelligence besser gehandhabt werden kann.

  • Komplexität von IT-Infrastrukturen: Der zunehmende Gebrauch von Cloud-Lösungen führt zu einer steigenden Komplexität der IT-Infrastruktur. Viele Unternehmen erhalten nur mangelhafte Einblicke in ihre On-Premise- und Cloud-basierten Umgebungen. Mit diesem Wandel hin zu heterogenen und komplexen IT-Plattformen verlassen sich viele Unternehmen auf Operational Intelligence. So erhalten sie die gewünschten Einblicke in ihre Daten.
  • Cross-Channel-Kundenerfahrung: 68 Prozent aller Unternehmen sind „sehr stark“ oder „stark“ abhängig von der Cross-Channel-Erfahrung ihrer Kunden. Dies führt zu steigendem Datenvolumen, generiert von Mobile Apps, Social Media und Geräten mit eingebauten Sensoren. Vor allem Unternehmen, die einen Fokus auf diesen Bereich legen, nutzen Operational Intelligence vermehrt, um Einblicke in das Verhalten ihrer Kunden zu bekommen.
  • IT-Security: Die größte Sorge im IT-Management sowohl 2013 als auch 2015 sind Sicherheitsbedrohungen durch kompromittierte IT-Systeme. OI hilft Unternehmen dabei, Einblicke in komplexe Daten und Systeme zu erlangen. Gleichzeitig führt sie aber auch zu größeren Sorgen um die eigene IT-Sicherheit. Unternehmen, die ihre Bedrohungen kennen sind weniger selbstbewusst in ihrer Verteidigung als Unternehmen, die sich den Risiken nicht bewusst sind.

Selbstversuch

Über das Online-Tool oibenchmark.com von Splunk können Unternehmen selbst herausfinden, wie gut sie Operational Intelligence zu nutzen wissen.

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