Der virtuelle Assistent mit GenAI im Blut Die Developer Preview zu Red Hat Openshift Lightspeed ist da

Quelle: Pressemitteilung Red Hat 3 min Lesedauer

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Die Developer Preview von „Red Hat Openshift Lightspeed“ ist ab sofort verfügbar. Das Tool ist ein auf generativer KI basierender virtueller Assistent, der in die Kubernetes-basierte Plattform des Anbieters integriert ist.

Red Hat integriert den GenAI-Assistenten „Lightspeed“ in seine „Openshift“-Plattform. (Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Red Hat integriert den GenAI-Assistenten „Lightspeed“ in seine „Openshift“-Plattform.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Da IT-Landschaften immer komplexer werden, haben viele Unternehmen zunehmend Schwierigkeiten, sowohl den Betrieb aufrechtzuerhalten als auch neue und innovative Anwendungen bereitzustellen. Fehlende Skills und Ressourcenengpässe sind dafür die Gründe. ach Anbieterangaben wurde Red Hat Openshift Lightspeed entwickelt, um diese Herausforderungen zu meistern und die Produktivität und Effizienz von Teams zu verbessern.

Die Software stelle eine Schnittstelle zur Verarbeitung natürlicher Sprache in Englisch bereit, über die Benutzer einem virtuellen Assistenten Fragen zu Openshift stellen können. Er kann bei der Fehlerbehebung und der Untersuchung von Cluster-Ressourcen helfen, indem er das umfangreiche Wissen und die Erfahrung von Red Hat bei der Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung von Anwendungen in der Hybrid Cloud nutzt.

Red Hat Lightspeed wurde erstmals in der Red Hat Ansible Automation Platform eingeführt und soll dazu beitragen, die branchenweiten Qualifikationslücken und die Komplexität in der Unternehmens-IT zu bekämpfen, die mit Hybrid Clouds zunimmt. Ziel ist es, dass Benutzer:Innen genauer und effizienter arbeiten können, während IT-Teams mehr Zeit für Innovationen gewinnen. Anwender:Innen können Fragen stellen wie: „How to install the Red Hat Openshift Virtualization Operator?“ und erhalten dann eine schrittweise Anleitung.

GenAI trifft auf die hybride Cloud-Anwendungsplattform

Als hybride Cloud-Anwendungsplattform, die auf Kubernetes basiert, wird Red Hat Openshift in der Regel von Abteilungen und Teams mit unterschiedlichen Rollen und Fähigkeiten eingesetzt. Lightspeed soll GenAI auf die Art und Weise anwenden, wie diese Gruppen traditionelle und Cloud-native Anwendungen auf Openshift-Clustern bereitstellen. Das vereinfache das Management des Anwendungslebenszyklus und die bedarfsgerechte Skalierung der Ressourcen.

Dies bedeutet aber auch, dass Openshift-Neulinge schneller die für den Betrieb der Anwendungsplattform erforderlichen Fähigkeiten aufbauen und entwickeln können, während Experten die KI als Multiplikator nutzen können. Eines der vielen Szenarien, die OpenShift Lightspeed unterstützen wird, sind die Maßnahmen, die ein Benutzer ergreifen kann, wenn ein Cluster seine Kapazität erreicht hat.

Es wird dem Benutzer vorschlagen, dass die automatische Skalierung aktiviert werden sollte, und nach der Prüfung, dass die Cluster in einer öffentlichen Cloud gehostet werden, eine neue Instanz mit der entsprechenden Größe vorschlagen. Durch die weitere Auswertung von Nutzungsmustern könnte Openshift Lightspeed dann anbieten, die automatische Skalierung nach unten zu aktivieren, sobald die Kapazitätsanforderungen sinken, und sogar zusätzliche Empfehlungen aussprechen, wie die Verwendung von GitOps, um diese Konfiguration für die Verwendung in anderen Clustern zu speichern.

In der Bildergalerie wird Openshift Lightspeed angefragt, wie man einen Pod automatisch skaliert.

Bildergalerie

Nachdem in diesem Fall die Web-Konsole geöffnet ist, informiert der Assistent über HPA und gibt dem Anwender, der Anwenderin die YAML-Datei, die sie kopieren können, um damit zu beginnen. Aber Openshift Lightspeed ermöglicht es Benutzern und Benutzerinnen, Objekte aus einem Cluster anzuhängen, um spezifische Fragen zu ihnen zu stellen. Dies umfasst nicht nur die Objekt-YAML, sondern auch ausgewählte Protokolle und relevante Ereignisse.

So kann der Assistent den Cluster zwar nicht direkt abfragen, aber Benutzern und Benutzerinnen helfen, Cluster-Ressourcen schnell zu verstehen. Wenn sie etwas über einen Cluster wissen wollen, wie zum Beispiel die Anzahl der Pods, die in einem bestimmten Namespace laufen, können Sie einfach fragen. Der Assistent gibt einen Befehl zurück, den Admins kopieren und ausführen können, um das Ziel zu erreichen. Der Assistent liefert auch die entsprechenden Links zu offiziellen Dokumentationsquellen, denen sie folgen können, um tiefer einzutauchen.

Ein weiteres Beispiel:

Ein weiteres Beispiel liefert die Ankündigung einer neuen Common Vulnerability and Exploit (CVE): Red Hat Enterprise Lightspeed könnte Administrator:Innen darauf hinweisen, dass ein Red Hat Security Advisory (RHSA) mit Korrekturen veröffentlicht wurde.

Es kann dann aber auch Benutzer:Innen darauf hinweisen, dass einige betroffene Maschinen in der Produktion sind und nicht heruntergefahren werden sollten, dass aber Updates auf betroffene Entwicklungs- und Staging-Systeme angewendet werden können. Schließlich kann der GenAI-Assistent User bei der Planung von Patches für das nächste Wartungsfenster in der Produktion unterstützen, und zwar mit einfachen Befehlen, selbst bei begrenzten Kenntnissen der Befehlszeile.

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Einfach einmal loslegen

Die Developer Preview von „Red Hat Openshift Lightspeed“ steht ab sofort zum Download bereit.

Um zu starten benötigen Anwender, Anwenderinnen:

  • einen Red Hat OpenShift 4.15-Cluster (oder höher)
  • ein Abonnement für einen der LLM-Anbieter IBM Watsonx.ai, Microsoft Azure OpenAI, OpenAI, Modelle wie „GPT-3.5“, die neuen Versionen von „GPT-4“ und die „granite-13b“-Chat-Modelle bieten in der Regel gute Erfahrungen.

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