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Neue Studie von ama zum Einsatz von PCs und Thin Clients Deutscher Thin Client-Markt in den Händen von IGEL

| Redakteur: Ulrich Roderer

Analysten sehen eine Belebung des Thin Client-Markt durch das Trendthema Cloud Computing. Hier konnte sich mit 35,3 Prozent aller eingesetzten Thin Clients in deutschen Unternehmen IGEL Technology als Marktführer positionieren.

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Ein Ergebnis der ama-Studie ist die gut ausgeprägte Verbreitung von Thin Clients gegenüber klassischen Desktop-PCs. Igel hat sich dabei in Deutschland als Marktführer etabliert.
Ein Ergebnis der ama-Studie ist die gut ausgeprägte Verbreitung von Thin Clients gegenüber klassischen Desktop-PCs. Igel hat sich dabei in Deutschland als Marktführer etabliert.
(Grafik: ama)

Deutschland bleibt für ITK-Anbieter ein relativ attraktiver Absatzmarkt. Laut dem „ICT Market Report 2012/13“ European Information Technology Observatory (EITO) kommt Deutschland 2012 immerhin noch auf ein leichtes Plus von 1,6 Prozent. Eine Ausnahme bildet der PC-Markt. Gartner geht

beispielsweise davon aus, dass der PC-Absatz in Deutschland um 6,5 Prozent sinkt. Insofern müssen sich die angestammten Hersteller, wie etwa Dell oder HP, auf neue Herausforderer einstellen.

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Wenn es um Thin Clients geht, vertrauen deutsche Unternehmen an erster Stelle dem Know-how und der Expertise von IGEL Technology. Im Zeitraum von Januar bis Juli 2012 befragten die Experten 6.146 Unternehmen ab einer Größe von 50 Mitarbeitern nach den Herstellern der jeweils eingesetzten Arbeitsplatzrechner und analysierten somit auch die Verbreitung von Desktop-PCs und Thin Clients.

Thin Clients

Im Ergebnis wurden insgesamt 98.062 Thin Clients gezählt (das entspricht etwa 11 Prozent der Arbeitsplätze) – 35,3 Prozent davon tragen das Logo des deutschen Marktführers IGEL Technology.

Ein Ergebnis der ama-Studie ist die bereits gut ausgeprägte Verbreitung von Thin Clients gegenüber klassischen Desktop-PCs. Von den insgesamt 6.146 befragten Unternehmen setzen demnach ca. 15 Prozent schon die günstige Desktop-Alternative ein. Zusätzlich prognostizieren die Analysten eine weitere Zunahme. Gerade durch Trends wie Cloud- und Serverbased-Computing könnten die heute üblicherweise mit Festplatte und CD-ROM-Lesegeräten ausgestatteten Desktop-PCs (Fat-Clients) als Standard-Arbeitsplatz-Geräte langfristig an Bedeutung verlieren.

Gute Branchenabdeckung

Neben der quantitativen Verteilung der eingesetzten Arbeitsplatzlösung beleuchtete ama auch die Durchdringung in einzelnen Branchen und Industriezweigen. Hier zeigte sich ebenfalls eine überdurchschnittliche Präsenz von IGEL Thin Clients.

Fujitsu und HP kommen mit ihren Thin-Client-Produkten auf 17,2 Prozent bzw. 16,0 Prozent Anteil.

Neben IGEL konzentriert sich auch Wyse auf Thin-Client-Systeme bzw. Cloud-Client-

Computing. Jüngst kündigte Dell die Übernahme des Unternehmens an. Mit dem

Zusammenschluss kämen Wyse (11,3 Prozent) und Dell (1,5 Prozent) auf einen Anteil von 12,8 Prozent.

Thin Clients des von Oracle in 2010 übernommenen Anbieters Sun Microsystems waren

noch zu 1,7 Prozent im Einsatz, Lenovo Network-PC zu 1,0 Prozent. Alle weiteren Anbieter haben

einen gemeinsamen Anteil von 16,0 Prozent.

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