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Empfehlungen für den richtigen Controller
VMware empfiehlt generell den Einsatz von LSI Logic SAS (Serial Attached SCSI), wenn aktuelle Betriebssysteme ab „Windows Server 2008 R2“ virtualisiert werden sollen. Auch in aktuellen Server-Versionen wie Windows Server 2012/2012 R2 sollten Administratoren möglichst auf LSI Logic SAS setzen. Diese Adaptervariante ist ab Hardwareversion 7/8 verfügbar, in den neuen Versionen 10 ohnehin.

Es besteht aber auch die Möglichkeit auf vSATA oder paravirtualisierte SCSI-Controller zu setzen. Bezüglich der Leistung gibt es keine großen Unterschiede, auch wenn die neuen Möglichkeiten von PVSCSI und SATA etwas leistungsstärker sind. Doch dazu später mehr.
Der Assistent zur Erstellung neuer VMs schlägt automatisch einen passenden virtuellen Disk-Controller vor, welcher zum entsprechenden virtuellen Betriebssystem passt. Aktuelle Betriebssysteme wie Windows Server 2012/2012 R2 oder auch neuere Linux-Versionen sollten möglichst nicht den veralteten Buslogic Parallel-Anschluss verwenden.
Entscheidungskriterien: alt und hoher I/O
Dieser passt mehr zu alten Server-Versionen, die aber nur noch in wenigsten Unternehmen zum Einsatz kommen. Aktuelle Server-Versionen verwenden entweder LSI Logic SAS oder LSI Logic, wenn SAS im System nicht unterstützt wird, oder die Leistung nicht optimal ist.
LSI Logic SAS oder LSI Logic spielen Ihre Vorteile vor allem bezüglich der I/O-Leistung gegenüber den anderen Varianten aus. Laut VMware bieten Festplatten mit Snapshots keinen Leistungsgewinn, wenn sie an LSI Logic SAS- und LSI Logic Parallel-Adaptern betrieben werden.
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