Finanzierung von schwimmenden Rechenzentren Datacenter-Invest: Nautilus schließt 10-Millionen-Dollar-Wandelanleihe ab

Redakteur: Ulrike Ostler

Nautilus Data Technologies, das Unternehmen hinter der Idee schwimmender Rechenzentren, hat 10 Millionen Dollar aufgenommen und wird bis Ende des Jahres weitere 40 Millionen Dollar weitere bekommen.

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Das schwimmende Rechenzentrum „Stockton1“ in Kalifornien
Das schwimmende Rechenzentrum „Stockton1“ in Kalifornien
(Bild: Nautilus Data Technologies)

Nautilus wurde 2015 gegründet und nahm im Juni dieses Jahres sein erstes wasserbasiertes Rechenzentrum in Betrieb. Das 7-Megawatt-Rechenzentrum „Stockton1“ im Hafen von Stockton, Kalifornien, befindet sich auf dem Deck eines Lastkahns auf dem San Joaquin River und hat eine Fläche von 10.000 Quadratmetern. Und im Juni gab das Unternehmen bekannt, dass es ein 60-MW-Datacenter auf dem Festland in einer ehemaligen Papierfabrik in Millinocket, Maine, bauen wird.

Im vergangenen Jahr erhielt das Unternehmen ein Darlehen in Höhe von 100 Millionen Dollar von der Investmentfirma Orion Energy Partners. Das in Singapur ansässige Unternehmen Keppel investierte 2017 rund 10 Millionen Dollar in Nautilus.

In dieser Woche hat das Unternehmen eine Wandelanleihe in Höhe von 10 Millionen Dollar im Rahmen einer von UIL Limited geführten 50-Millionen-Dollar-Runde abgeschlossen. Die an der Londoner Börse notierte UIL Limited ist eine geschlossene Investmentgesellschaft mit einem Bruttovermögen von mehr als 550 Millionen Pfund (rund 700 Millionen Dollar).

Die Wandelanleihe sieht zudem einen zweiten Abschluss in Höhe von 40 Millionen Dollar noch im Jahr 2021 vor. Bei der jetzigen Wandelanleihe war Third500 beratend tätig und berät auch bei der restlichen Syndizierung. Das Unternehmen schloss seine Serie-C-Finanzierungsrunde unter der Leitung der Mancal Corporation im Dezember 2020 ab.

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