Interxion investiert 95 Millionen Euro in den Datacenter-Ausbau

Das elfte Rechenzentrum in Frankfurt geht 2017 in Betrieb

| Redakteur: Ulrike Ostler

Ausreichend Notstrom und Kühlung sind die Grundvoraussetzungen für den Betrieb von Rechenzentren.
Ausreichend Notstrom und Kühlung sind die Grundvoraussetzungen für den Betrieb von Rechenzentren. (Bild: Interxion)

Die Interxion Holding NV, Anbieter von Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrumsdienstleistungen und Co-Location, kündigt kurz nach Fertigstellung des zehnten Rechenzentrums „FRA 10“ jetzt den Bau seines elften Data Centres „FRA 11“ auf dem Frankfurter Campus an. Neben Frankfurt expandiert Interxion ebenfalls an den Standorten Paris und Marseille.

Mit den Erweiterungsmaßnahmen reagiert das auf Co-Location und Connectivity spezialisierte Unternehmen auf die stark wachsende Nachfrage nach hochverfügbaren und sicheren Rechenzentrumskapazitäten für das digitale Wachstum. Das elfte Rechenzentrum von Interxion in Frankfurt, FRA11, wird nach Fertigstellung insgesamt über eine Netto-Rechenzentrumsfläche von 4.800 Quadratmetern und eine Stromkapazität von zehn Megawatt verfügen. Insgesamt betreibt Interxion 42 Rechenzentren in 13 europäischen Städten verteilt auf 11 Länder.

Bernard Geoghegan, Geschäftsführer von Interxion Deutschland, sagt: „In Frankfurt schlägt das Herz der Digitalen Wirtschaft von Kontinentaleuropa. Interxion hat eine große Anzahl von Kunden gewonnen, darunter auch führende Cloud-Anbieter, die sich aufgrund der exzellenten Konnektivität zu mehr als 600 Carriern, Internet Service Providern und dem weltweit größten Internet-Austauschknoten DE-CIX für den Frankfurter Campus als Ausgangspunkt ihres deutschen Cloud-Angebotes entschieden haben.“

Die Bauphasen

Das Projekt gliedert sich in vier Bauphasen: Die ersten beiden Bauabschnitte (FRA11.1 und FRA 11.2) werden voraussichtlich im vierten Quartal 2017 in Betrieb gehen. Im Anschluss werden die verbleibenden Teilabschnitte FRA 11.3 und FRA 11.4 fertig gestellt und eröffnen im zweiten Quartal 2018.

Alle vier Bauabschnitte sind mit jeweils 1.200 Quadratmetern Netto-Rechenzentrumsfläche dimensioniert. Die Investitionen für den kompletten Bau von FRA11 belaufen sich auf rund 95 Millionen Euro.

Das Grundstück, auf dem das neue Rechenzentrum steht, gehört Interxion und befindet sich auf dem Campus des Unternehmens im Osten von Frankfurt. Von dort aus haben Kunden Zugang zu den bestehenden Branchen-Communities Cloud, Digital Enterprise, Digital Media und Financial Services. Sie können so direkte Verbindungen mit potenziellen Zulieferern, Partnern und Kunden direkt auf dem Interxion-Campus etablieren und aufgrund der räumlichen Nähe zu den Geschäftspartnern ihre Wertschöpfung optimieren.

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