Langfristiger Schutz für Open-Source-Docker-Images Canonical sorgt zwölf Jahre lang für Sicherheitswartung (LTS)

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Der „Ubuntu“-Herausgeber Canonical erweitert sein „Long Term Support“-Angebot (TLS) über die „deb“-Pakete hinaus. Neu ist ein distributionsunabhängiger Dienst zum Entwerfen und Erstellen von Docker-Images mit zwölf Jahren Sicherheitswartung für jede quelloffene Anwendung oder Abhängigkeit.

Canonical baut sein „LTS“-Angebot weiter aus.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Canonical baut sein „LTS“-Angebot weiter aus.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Der „Everything LTS“ getaufte Service funktioniert unabhängig davon, ob es für die betreffende Software bereits ein Ubuntu-Paket gibt oder nicht. Canonical-CEO Mark Shuttleworth erläutert: „Everything LTS bedeutet, dass kritische Sicherheitslücken im gesamten Open-Source-Baum geschlossen werden, einschließlich Open Source, die nicht bereits als deb in Ubuntu gepackt ist.“

Man liefere „distroless“ oder Ubuntu-basierte Docker-Images nach Kundenwünschen und für „Red Hat Enterprise Linux“ (RHEL), VMware, Ubuntu oder große öffentliche Clouds. „Unsere Kunden, Unternehmen genauso wie unabhängige Softwareanbieter („Independent Software Vendors“, ISVs) können sich nun darauf verlassen, dass Canonical die regulatorischen Wartungsanforderungen für jeden Open-Source-Stack erfüllt, egal wie groß oder komplex er ist und wo er eingesetzt werden soll“, so Shuttleworth.

Umfangreiche Ubuntu-Pro-Erweiterung

„Everything LTS“ soll „Ubuntu Pro“ um Tausende neuer Open-Source-Upstream-Komponenten erweitern. Dazu zählen etwa neueste KI/ML-Abhängigkeiten sowie Tools für maschinelles Lernen, Training und Inferenz. Diese werden als Quellcode direkt mit Ubuntu statt als „deb“-Pakete verwaltet. Canonical geht dabei eine CVE-Sicherheitsverpflichtung („Common Vulnerabilities and Exposures“), die eine einfachere Einhaltung von Vorschriften wie FIPS, FedRAMP, den EU Cyber Resilience Act und anderen ermöglicht.

Canonical übernimmt die Entwicklung eines Docker-Images, einer Open-Source-Anwendung oder eines Basis-Images, das alle Open-Source-Abhängigkeiten enthält, für seine Kunden. Sie erhalten dann gehärtete, „distroless“-Container-Images mit minimaler Angriffsfläche und mindestens zwölf Jahren CVE-Wartung. Das Docker-Image läuft nativ auf Ubuntu, Red Hat Enterprise Linux sowie VMware- oder Public-Cloud-Kubernetes. Ubuntu-Pro-Abonnenten können unbegrenzt „Everything LTS“-Container ausführen.

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