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Was sagen die Anwender?
IT-Verantwortliche plädieren zunehmend für eine Kombination der Backup-Lösungen für virtuelle Server. Ein allgemeiner Ansatz sieht den Einsatz von agentenbasiertem und Serverless Backup für den Schutz der Daten auf den virtuellen Maschinen vor, kombiniert mit der Cloning- oder Snapshot-Technik für das Backup und dem Wiederherstellen des Server-Images im Fall eines Hardware-Ausfalls.
Ein Anwender, der diesen kombinierten Ansatz gewählt hat, ist Jim Klein, Direktor Information Services und Technology von Saugus Union School District in Santa Clarita, Kalifornien. Klein verwendet den Open Source Xen-Virtualisierungs-Hypervisor, um die Blade-Server in seiner Umgebung zu virtualisieren.
Die Agenten einer Open Source Backup-Lösung behandeln die virtuellen Maschinen wie jeden anderen Server im Netzwerk. Während Klein agentenbasierte Backups verwendet, um die Daten auf den virtuellen Maschinen zu sichern, benutzt er die Klontechnik, um sich vor Serverausfällen zu schützen.
Die Basis-Images der virtuellen Maschinen werden auf den Hostcomputern gespeichert und replizieren diese auf ausgefallene Server beziehungsweise speichern diese auf ein Network Attached Storage oder NAS-Gerät. Die Metadaten für Xen, die definieren, wie Server mit den Storage-Ressourcen verbunden sind, werden in der XenStore-Datenbank gespeichert, die mit dem Xen Hypervisor mitgeliefert wird und einfach durch Kopieren von Dateien auf ein Backup-Device gesichert werden kann.
Art Beane, IT-Enterprise-Architekt bei IFCO in Houston, hat ebenfalls festgestellt, dass eine Kombination aus Backup-Techniken die beste Lösung ist. Beane verwendet die SnapManager-Software von NetApp, um die Daten auf ein NetApp-SAN zu „snapshoten“, und die Cloning-Technik, um die angeschlossenen Server zu sichern.
Er hat sechs physikalische Maschinen über VMware Infrastruktur 3 in 23 virtuelle Maschinen aufgeteilt. Die Backup-Strategie bezieht sich sowohl auf die virtuellen als auch auf die physikalischen Server. Es befinden sich keine statischen Daten auf einem Server, nur auf dem SAN. Das SAN wird alle zwei Stunden über ein Snapshot gesichert und es erfolgt eine Vollsicherung jeden Tag.
Von den Systemlaufwerken der Server – sowohl physikalisch als auch virtuell – werden wöchentlich Images mit TrueImage von Acronis erstellt. Im Fall eines katastrophalen Serververlusts kann das Image entweder auf einem physikalischen Server oder als virtuelle Maschine wiederhergestellt werden.
Dieser vielschichtige Ansatz ist die Konfiguration, die Wolf am häufigsten empfiehlt. Für kleinere, dedizierte Applikationsserver, ist ein Agent in der virtuellen Maschine sicher ideal.
Das muss mit einem Policy- und Change-Control-Prozess für die Erstellung von Storage und Snapshots kombiniert werden.
Auf diese Art und Weise muss der IT-Administrator zur Wiederherstellung den Daten nur die Sicherungskopie des Snapshots der virtuellen Maschine online stellen, um die Daten des letzten agentenbasierten Backups einzuspielen.
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