Systeminfo, wmic und mehr Troubleshooting per Befehlszeile

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Administratoren:innen können eine Vielzahl von Befehlen aus der Windows-Befehlszeile nutzen, um detaillierte Informationen über den Zustand und die Konfiguration eines Servers zu erhalten. Dadurch lassen sich wichtige Informationen für das Troubleshooting gewinnen.

Systeminformationen lassen sich direkt über die Befehlszeile in Windows gewinnen. (Bild:  Thomas Joos)
Systeminformationen lassen sich direkt über die Befehlszeile in Windows gewinnen.
(Bild: Thomas Joos)

Neben den bekannten Befehlen wie systeminfo, ipconfig /all und wmic qfe gibt es eine Reihe weiterer nützlicher Anweisungen, mit denen sich Informationen auslesen lassen, um Probleme in Windows zu beheben. Das zu gehört der Befehl systeminfo.

Dieser liefert umfassende Systeminformationen, einschließlich der Betriebssystembezeichnung, der Versionsnummer, des letzten Startzeitpunkts und der installierten Hotfixes. Damit erhält der Administrator, die Administratorin einen schnellen Überblick über die grundlegende Konfiguration und den Zustand des Systems.

Netzwerkinformationen per Befehlszeile

Der Befehl ipconfig /all ist hilfreich, um detaillierte Informationen über die Netzwerkkonfiguration eines Servers zu erhalten. Dieser Befehl zeigt alle aktiven Netzwerkadapter, deren IP-Adressen, MAC-Adressen, DNS-Server und andere netzwerkspezifische Informationen an. Dies ist besonders nützlich, um Netzwerkprobleme zu diagnostizieren oder die Netzwerkkonfiguration zu überprüfen.

Mit dem Befehl wmic qfe lassen sich alle auf dem System installierten Updates (Quick Fix Engineering) auflisten. Zusätzlich zu diesen Befehlen gibt es weitere nützliche Instruktionen:

  • tasklist zeigt eine Liste aller derzeit laufenden Prozesse an, einschließlich ihrer Prozess-IDs und des von ihnen verbrauchten Speichers.
  • netstat -an liefert eine Liste aller offenen Netzwerkverbindungen und der zugehörigen Ports, die vom Server genutzt werden. Damit können Administratoren:innen herausfinden, welche Dienste aktiv sind und ob ungewöhnliche Verbindungen bestehen, die auf Sicherheitsprobleme hindeuten könnten.
  • fsutil fsinfo drives zeigt eine Liste aller verfügbaren Laufwerke im System.
  • sc query ermöglicht es, den Status von Diensten abzufragen. Mit diesem Befehl können Admins schnell prüfen, ob ein bestimmter Dienst läuft, gestoppt oder im Fehlerzustand ist.
  • driverquery listet alle auf dem System installierten Treiber auf. Dies ist hilfreich, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Treiber vorhanden sind und keine Probleme mit veralteten oder fehlenden Treibern bestehen.

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