Hardware für Workloads aller Art Supermicro setzt bei X14-Server auf Xeon-6-Prozessoren von Intel

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Der Serverhersteller Supermicro hat seine nun die „X14“-Reihe vorgestellt. Sie setzt auf „Intel Xeon-6“-Prozessoren und kombiniert die Building Block Architecture des Herstellers mit Rack-Plug-and-Play- und Flüssigkühlsystemen.

Supermicro bietet die „X14“-Server auf „Xeon-6“-Basis in unterschiedlichen Konfigurationen an.(Bild:  Supermicro)
Supermicro bietet die „X14“-Server auf „Xeon-6“-Basis in unterschiedlichen Konfigurationen an.
(Bild: Supermicro)

Die X14-Server nutzen die Vorteile der aktuellen Xeon-6-Architektur. Und die beschriebt Ryan Tabrah, Vice President der Xeon-6-Produktlinie von Intel, so: „Diese CPUs bieten zwei einzigartig optimierte Mikroarchitekturen in einem gemeinsamen Plattformdesign mit einem gemeinsamen Software-Stack, der den Kunden hilft, den besten Wert für ihre unterschiedlichen Workload-Anforderungen zu erhalten, unabhängig von der Branche oder dem Bereitstellungsmodell vor Ort, in der Cloud oder am Rande des Netzwerks“, erläutert

Flexible Konfigurationen, effiziente Kühlsysteme

Die X14-Serverlinie von Supermicro unterstützt bis zu 576 Cores pro Node sowie PCIe 5.0 und CXL 2.0 für alle Gerätetypen. Der Einsatz von NVM-Speicher und GPU-Beschleunigern ist ebenfalls möglich, was die Server auch für das Zusammenspiel mit KI-Workloads interessant macht. Laut Supermicro ist die X14-Familie „leistungsoptimiert und Energie-effizient“. Sie unterstützt offene Industriestandards und ist auf den Rack-Betrieb ausgelegt.

Die X14-Server lassen sich mit Freiluft- oder Direct-to-Chip-Flüssigkeitskühlung ausstatten. Sie sind für den Betrieb im Hochtemperatur-Datacenter-Umgebungen mit bis zu 40 Grad Celsius geeignet und sollen somit für niedrigere Kühlkosten sorgen. Die Systeme unterstützen zudem mehrere Luftstrom-Kühlzonen, um möglichst hohe CPU- und GPU-Leistung zu gewährleisten.

Für optimale Betriebseffizienz sind eigens entwickelte Titanium-Netzteile zuständig. Supermicro bietet komplette Design-, Bau-, Validierungs- und Lieferservices von einzelnen Racks bis hin zu Rechenzentrums-Clustern sowie die eigene Flüssigkeitskühlung an.

Sicherheit und Verwaltbarkeit optimiert

Der Hersteller legt zudem Wert auf Sicherheit und verwendet die NIST-800-193-konforme Hardware-Plattform Root of Trust (RoT) auf jedem Server-Node und Silicon RoT der zweiten Generation. Die auf offenen Industriestandards basierende Zertifizierungs- und Lieferkettengarantie des Herstellers reicht von der Mainboard-Herstellung über die Serverproduktion bis hin zum Kunden.

Sie bescheinigt die Integrität jeder Komponente und Firmware mit Hilfe signierter Zertifikate und sicherer Geräteidentität kryptografisch. Laufzeit-BMC-Schutz („Baseboard Management Controller“) und Hardware-TPMs („Trusted Platform Module“) sind ebenfalls an Bord.

Für verbessertes Management sorgt eine auf Standards und sicheren Redfish-APIs basierende Remote-Verwaltung. Zudem ermöglicht eine Softwaresuite die Rack-Verwaltung vom Core bis ans Edge. Integrierte und geprüfte Lösungen auf Basis von Standardhardware und -firmware von Drittanbietern stehen ebenfalls zur Verfügung.

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