Lightspeed macht komplexe Computing-Aufgaben einfacher Red Hat führt generative KI im Hybrid-Cloud-Portfolio ein

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Der Open-Source-Spezialist Red Hat hat die Integration von Red Hat Lightspeed in seine Linux- und Hybrid-Cloud-Anwendungsplattformen bekanntgegeben. Mittels generativer KI-Funktionen soll dies dazu beitragen, komplexe Computing-Aufgaben effizienter und zugänglicher zu gestalten.

Red Hat integriert GenAI mit „Lightspeed“nun auch in seine Hybrid-Cloud-Plattform und Enterprise Linux.(Bild:  Tung Nguyen /  Pixabay)
Red Hat integriert GenAI mit „Lightspeed“nun auch in seine Hybrid-Cloud-Plattform und Enterprise Linux.
(Bild: Tung Nguyen / Pixabay)

Mit der Lightspeed-Integration will Red Hat unternehmenstaugliche KI einführen und sowohl OpenShift als auch Enterprise Linux für Einsteiger leichter nutzbar und für Experten effizienter machen. Dazu werden unter anderem intelligente Funktionen zur Verarbeitung natürlicher Sprache bereitgestellt.

Red Hat Lightspeed wurde erstmals in der Red Hat Ansible Automation Platform genutzt. Anwender sollen mit Hilfe generativer KI-Funktionen genauer und effizienter arbeiten können, während IT-Teams mehr Zeit für wichtigere Aufgaben gewinnen. Durch die Integration in die Kernplattformen lässt sich Red Hats Know-how rund um Open-Source-Technologien in unternehmenskritischen Umgebungen kontextbezogen auf spezifische Situationen anwenden.

GenAI in der Hybrid Cloud

Die Kubernetes-basierte Hybrid-Cloud-Applikationsplattform Red Hat OpenShift kommt häufig in Abteilungen und Teams mit unterschiedlichen Rollen und Fähigkeiten zum Einsatz. GenAI soll hier die Bereitstellung traditioneller und Cloud-nativer Anwendungen auf OpenShift-Clustern vereinfachen. Dies gilt insbesondere für das Management des Anwendungslebenszyklus sowie die bedarfsgerechte Skalierung der Ressourcen. OpenShift-Einsteiger sollen dank Lightspeed schneller die für den Betrieb der Plattform nötigen Fähigkeiten aufbauen können, während die GenAI-Funktionen Experten als Multiplikator dienen. Lightspeed liefert dazu datenbasierte Empfehlungen, die bei Enterprise Linux auch die Beantwortung allgemeiner Fragen sowie Hinweise auf aktuelle Updates und Patches umfasst.

Red Hat hat Lightspeed seit seiner Veröffentlichung vergangenes Jahr durchgehend weiter optimiert. So ermöglicht etwa der IBM watsonx Code Assistant den Nutzern von Ansible Lightspeed, vorhandene Ansible-Inhalte zum Trainieren ihres Modells zu verwenden. Sie können zudem Qualität und Genauigkeit ihrer Ansible-Inhalte mit Code-Empfehlungen verbessern, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Automatisierungsmuster zugeschnitten sind. Ein administratives Dashboard erlaubt Account-Administratoren, Telemetriedaten zur Verwendung von Ansible Lightspeed einzusehen. Dies schließt auch Überwachungsmetriken für Anfragen der generativen KI und der Servicenutzung durch Endanwender mit ein.

Verfügbarkeit

Red Hat OpenShift Lightspeed wird voraussichtlich Ende 2024 verfügbar sein. Red Hat Enterprise Linux Lightspeed befindet sich noch in der Planungsphase, weitere Informationen will das Unternehmen in Kürze liefern. Die neuen Features von Ansible Lightspeed sind ab sofort allgemein verfügbar.

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