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Mit Powershell, Veeam und Co. effizient automatisieren

Praxisleitfaden Automatisierung im Rechenzentrum

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Die richtige Automatisierungssoftware

Ist die Entscheidung zugunsten einer Automatisierung gefallen, geht es an die Auswahl einer entsprechenden Technik. Am bekanntesten ist der Einsatz von Scripting.

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Dabei ist heute ist die Powershell das Maß der Dinge. So gut wie jeder Anbieter verfügt heute über ein entsprechendes Modul für seine Lösung, neben Microsoft beispielsweise auch VMware und Citrix. Die Vorteile von Powershell sind, dass sich die Sprache leicht erlernen lässt und das Erstellen von Automatisierungsjobs relativ simpel ist.

Zudem stehen etliche Software-Pakete zur Verfügung, mit der sich Aufgaben in einem Rechenzentrum automatisch ausführen lassen. Dazu gehören „Citrix Workflow Studio“ und „VMware vCenter Orchestrator“. Diese Tools weisen jedoch Einschränkungen auf, was ihre Funktionen außerhalb des eigenen Lösungsspektrums betrifft. Universeller einsetzbar ist „Microsoft System Center Orchestrator“.

Rundbooks und Orchestrator

System Center Orchestrator ist Bestandteil der „System Center“ Suite von Microsoft. Die Software besteht aus mehrere Komponenten. Dazu zählt ein Verwaltungs-Server, der für die Kommunikation zwischen dem „Runbook Designer“ und einer Orchestration-Datenbank zuständig ist (siehe: Abbildung 3)

Ein Runbook enthält Aktivitäten, aus denen ein Workflow besteht. Mit dem Runbook Designer lassen sich Runbooks erstellen und verwalten, mit dem „Runbook Tester“ analysieren.

Die Orchestration-Datenbank basiert auf „Microsoft SQL Server“. Sie enthält alle installierten Runbooks, Protokolldateien und Konfigurationsdaten. Runbooks werden auf einem Runbook-Server ausgeführt.

Microsoft System Center Orchestrator

Weitere Komponenten sind die Orchestration-Konsole, mit der Administratoren Runbooks starten und stoppen sowie den Status abfragen können, und ein Webservice. Dieser REST-Dienst (REST = Representational State Transfer) verbindet benutzerdefinierte Anwendungen mit dem Orchestrator, um Runbooks zu starten beziehungsweise zu beenden. Von der Orchestration-Konsole wird dieser Web-Servicedienst für die Interaktion mit Orchestrator verwendet.

Hinzu kommt ein „Deployment-Manager“. Mit diesem Tool können Integrationspakete (IPs), Runbook-Server und Runbook Designer bereitgestellt werden. IPs sind Sammlungen von Aktivitäten, die sich auf eine bestimmte Technik beziehen, etwa eine VMware-Infrastruktur.

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