Racktables zur Dokumentation von Rechenzentrums-Infrastrukturen: Teil 1 Open-Source-Inventarisierung für Racks, Geräte, Netzwerke und IP-Adressräume

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Rechenzentren und Unternehmensnetzwerke enthalten zahlreiche Geräte, Ports, Adressbereiche und Abhängigkeiten. Eine konsistente Inventarisierung bildet daher eine zentrale Grundlage für Betrieb, Planung und Fehlersuche. „Racktables“ unterstützt die strukturierte Dokumentation physischer und logischer Komponenten innerhalb komplexer IT-Infrastrukturen.

„Racktables“ ist ein Open-Source-Produkt und dient zur Dokumentation von Rechenzentrumsinfrastrukturen. (Bild:  Thomas Joos)
„Racktables“ ist ein Open-Source-Produkt und dient zur Dokumentation von Rechenzentrumsinfrastrukturen.
(Bild: Thomas Joos)

Racktablesist eine Open-Source-Web-Anwendung zur Verwaltung von Infrastrukturkomponenten in Rechenzentren und Serverräumen. Das System erfasst Hardware, Netzwerke und Verbindungen in einer relationalen Datenstruktur und stellt diese Informationen über eine Browser-basierte Oberfläche dar.

Funktionsumfang von Racktables

Die Plattform dient als Datacenter Asset Management System zur Inventarisierung von Geräten, Racks und Netzwerkressourcen. Innerhalb der Anwendung lassen sich Server, Netzwerkgeräte, Appliances oder andere Systeme als Objekte anlegen und mit technischen Eigenschaften versehen. Die Software verwaltet zusätzlich Racks und Gehäuse, sodass Geräte physisch innerhalb dieser Strukturen positioniert werden können.

Diese Zuordnung bildet reale Rack-Layouts digital ab. Administratoren erkennen dadurch die Belegung einzelner Höheneinheiten, freie Kapazitäten oder die Position bestimmter Systeme im Rack. Auch größere Umgebungen mit vielen Racks und umfangreicher Hardware-Ausstattung bleiben auf diese Weise nachvollziehbar dokumentiert.

Neben der physischen Struktur dokumentiert Racktables die logische Netzwerkinfrastruktur. Ports einzelner Geräte lassen sich definieren und anschließend miteinander verknüpfen. Dadurch ergibt sich ein Modell der realen Verkabelung zwischen Switches, Routern, Servern oder anderen Netzwerkkomponenten.

Die IP-Adressräume

Das System speichert außerdem IP-Adressräume und ordnet diese einzelnen Geräten zu. IPv4- und IPv6-Netzwerke lassen sich gruppieren, strukturieren und verwalten. Die Plattform speichert dadurch nicht nur Geräteinformationen, sondern bildet auch die gesamte Netzwerkadressierung innerhalb einer Infrastruktur ab.

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