OpenInfra betont „erheblichen Nutzungszuwachs“ Neue Version soll OpenStack als VMware Alternative stärken

Quelle: Pressemitteilung OpenInfra Foundation 2 min Lesedauer

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„Epoxy“, die 31. OpenStack-Version, ist erschienen. Mit stärker konfigurierbaren Sicherheitsfunktionen und verbesserter Hardwareunterstützung (inklusive GPU-Virtualisierung für KI-Lasten) wird OpenStack als selbstbewusste VMware-Alternative positioniert. Auch die Migration soll reibungsloser gelingen.

Der erweiterte Funktionsumfang von „Epoxy“, der 31. Version von OpenStack, soll auch VMware-Kunden die Migration schmackhafter machen.(Bild:  OpenStack.org)
Der erweiterte Funktionsumfang von „Epoxy“, der 31. Version von OpenStack, soll auch VMware-Kunden die Migration schmackhafter machen.
(Bild: OpenStack.org)

Pünktlich zur „KubeCon + CloudNativeCon Europe 2025“ in London hat die OpenInfra Foundation die 31. Version von OpenStack – „Epoxy“ – veröffentlicht. Zweiter Anlass ist der 15. Geburtstag der Open Source-Plattform für Cloud-Infrastruktur. Nahezu 10.000 Mitwirkende der Open Source-Community hätten in dieser Zeit zum Programmcode beigetragen, 435 Code-Autoren zählt das „Epoxy“-Update.

Besseres Monitoring soll Migration erleichtern

Mit der neuen Version positioniert OpenInfra seine Cloud-Plattform nochmals deutlicher als direkten VMware-Konkurrenten. So kann der OpenStack-Optimierungsdienst „Watcher“ von nun an auf das – aus Kubernetes-Umgebungen bekannte – Monitoringtool „Prometheus“ zurückgreifen.

Die verbesserten Überwachungsfunktionen sollen auch die Migration von VMware zu OpenStack erleichtern – durch eine genaue Erfassung der bestehenden Infrastruktur und möglicher Engpässe. Aufholen will OpenStack ebenfalls bei der Unterstützung für Speicherhardware, wozu diverse Treiber in der Verwaltungsschicht „Cinder“ optimiert wurden.

Selbstbewusst im Kampf um VMware-Nutzer

OpenInfra betont dabei, bereits einen „erheblichen Nutzungszuwachs“ bei OpenStack gerade zwischen ehemaligen VMware-Kunden zu beobachten, auch angesichts der bevorstehenden Integration von OpenInfra in die Linux Foundation. Selbstbewusst beruft sich die Stiftung zudem auf positive Wachstumsprognosen der Marktforschungsunternehmen Forrester und Mordor Intelligence.

Stärker konfigurierbare Sicherheitsfunktionen

Weitere Verbesserungen in „OpenStack Epoxy“ betreffen Zugriffsrechte und Sicherheit. Zugriffsregeln im Filesharing-Dienst „Manila“ können nun dynamisch zwischen Lese- auf Schreibrechten umgestellt werden. Auch ein Share-Server in Manila soll sich nun durch die Verwendung von Subnetz-Metadaten weitgehender und mandantengetrennt konfigurieren lassen.

Im Lastenverteilungsdienst „Octavia“ können mit der neuen Version virtuelle IP-Ports mit konfigurierbaren Security Groups verknüpft werden, womit unautorisierte Zugriffe verhindert werden sollen.

„Ironic“ – mehr Bare Metal-Funktionen

Zugleich mit dem gesteigerten Funktionsumfang für Virtualisierungsdienste wurde auch der – passend benannte – Bare Metal-Dienst „Ironic“ erweitert. Dieser unterstützt nun auch die direkte Bereitstellung von containerisierten Betriebssystem-Images im „bootc“-Format auf physischen Servern.

Mit Blick auf KI-Lasten wurde schließlich auch die GPU-Unterstützung in OpenStack durch die Integration von „vfio-PCI"-Treibervarianten verbessert. Damit soll der Zugriff auf GPU-Ressourcen – auch über „Nvidia Grid“ – in virtualisierten Umgebungen erleichtert werden.

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