Kostenloses Utility managed mehrere Hypervisoren Microsoft Deployment Toolkit: Automatisiert arbeiten mit mehreren Hypervisoren

Redakteur: Ulrich Roderer

Microsoft Deployment Toolkit ist ein mächtiges Utility, um das Arbeiten mit dem Betriebssystem in physischen und virtuellen Umgebungen zu automatisieren.

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Das kostenlose Microsoft Deployment Toolkit (MDT) ist Teil des Solutions Accelerator Package.
Das kostenlose Microsoft Deployment Toolkit (MDT) ist Teil des Solutions Accelerator Package.
(Bild: Microsoft)

Das kostenlose Microsoft Deployment Toolkit (MDT) ist Teil des Solutions Accelerator Package. Das Standalone-Utility lässt sich mit dem Systems Center Configuration Manager (SCCM) zusammen nutzen, um auf mehr Managementfunktionen wie Updates oder Softwareverteilung zugreifen zu können.

Die neueste Version von MDT enthält eine Reihe von Verbesserungen für virtuelle Arbeitslasten wie die Möglichkeit, mehrere Hypervisor zu deployen oder die Fähigkeit, detaillierte Informationen zu virtuellen Maschinen zu erhalten.

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Eine der wirklich nützlichen Funktionen von MDT ist seine Fähigkeit zu erkennen, ob ein Betriebssystem in einer virtuellen Umgebung läuft. Mit den Informationen, die das Script ZTIGather.wsf über physikalische oder virtuelle Hardware sammelt, ist MDT in der Lage, den Typ des virtualisierten Prozessors zu erkennen und die Variable "IsHypervisorRunning" auf "wahr" oder "falsch" zu setzen. Steht die Variable auf "wahr" setzt MDT die Variable "IsVM" auch auf "wahr" und konfiguriert dann entsprechend die Plattformvariablen.

MDT erkennt Microsoft Hyper-V, VMware vSphere, Citrix XenServer und Oracle VirtualBox. Die folgenden Variablen lassen sich für Commands in der Task-Liste nutzen:

  • VMPlatform = Hyper-V für Microsoft Hyper-V
  • VMPlatform = VMware für VMware vSphere
  • VMPlatform = Xen für Citrix Xenserver
  • VMPlatform = VirtualBox für Oracle''s VirtualBox

Mit diesen Commands lassen sich beispielsweise Gast-Utilities wie VMware-Tools innerhalb des Betriebssystems installieren. Ist die Variable "IsVM" auf "wahr" gesetzt, lässt sich ein Virtualisierungsverzeichnis erstellen, das gestartet wird. Es evaluiert die Variable "VMPlatform". Ist diese gleich "VMware" installiert MDT beipielsweise automatisch die VMware Tools.

Es lassen sich alle vier VMPlatform-Variablen in einer Taskliste anwenden. Damit ist MDT besser skalierbar und flexibler.

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