Dell präsentiert das Powerboard für CIOs

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Mehr Converged Infrastructure

Active System 800 ist die Grundlage verschiedene dedizierte Workloads.
Active System 800 ist die Grundlage verschiedene dedizierte Workloads.
(Bild: Dell)
Laut Gartner lief zu Beginn dieses Jahres etwa die Hälfte des Workloads über virtuelle Maschinen. Allerdings hat dadurch die Komplexität im Rechenzentrum nicht gerade abgenommen. Wie die Konkurrenz auch adressiert Dell dieses Problem mit konvergenter Infrastruktur. Die Technik dazu trägt die Bezeichnung „Active Infrastructure”.

Mit einem ersten Set an Workload-spezifischen Referenz-Architekturen, die für „Active System 800“ zertifiziert und optimiert sind, stellt Dell nun ein Blueprint für Unternehmen zur Verfügung, die VDI sowie Unified Communications und Collaboration brauchen. Indem die Systeme auf die spezifischen Anforderungen, die diese Anwendungsarten an die IT-Systeme stellen, können laut Dell die Anwenderunternehmen schneller und effizienter produktiv damit arbeiten.

Im Einzelnen bietet Dell:

  • DVS Enterprise Active System 800 mit Citrix Xendesktop Reference Architecture
  • DVS Enterprise Active System 800 mit VMware View Reference Architecture
  • Microsoft Exchange 2010 Reference Architecture
  • Microsoft SharePoint 2010 Reference Architecture
  • Microsoft Lync 2010 Reference Architecture

Noch eine Vision

Außerdem plant Dell weitere dedizierte Computing-Systeme insbesondere mit Hilfe der eingekauften Technik von Gale Technologies. Die Ideen teilt Dell der interessierten Öffentlichkeit mit und sucht darüber neue Partner. Bis jetzt gibt es drei Schlüsselelemente der Active-Infrastructure-Vision:

Die Fähigkeit, Workloads innerhalb von Stunden zur Verfügung zu stellen, nachdem ein Active System 800 beim Anwenderunternehmen angekommen ist, und zwar komplett zusammengebaut und verpackt. Heute aber brauchen neue IT-Services laut IDC Monate. Mit Hilfe von Gale Technologies IP könnten Admins nicht nur die physikalische Infrastruktur zur Verfügung stellen, sondern auch virtuelle Cluster in IaaS-Manier oder als hochverfügbare Instanzen einer herkömmlichen Anwendung mit Hilfe von standardisierten Templates.

Die Integration der „Fluid Cache“-Technik von Dell in die Active Infrastructure. Dafür hält „Tier-0-Storage“, wie er in den „Compellent“-Storage-Arrays verwendet wird, Einzug in Server.

Nicht alles ist Dell

Die Flexibilität, die es erlaubt, Third-Party-Plattformen auszuwählen und in die existente Infrastruktur sowie Management-Frameworks zu integrieren. Künftige Versionen vom „Active System Manager”, der mit Gale Technologies IP aufgerüstet wird, soll dazu verhelfen. Dell kündigt ein robustes API-Set an, das es erlaubt kundenspezifische Anpassungen vorzunehmen und quasi selbstgestrickte System-Management-Plattformen zu integrieren.

Bisher gibt es Active System 800 und Active System Manager in den Staaten; Global soll die Technik im Februar 2013 bereits stehen. Dedizierte Workload-Systeme von Active System 800 gibt es derzeit für VMware View, Microsoft Exchange, Sharepoint und Lync 2010, die Citrix Xendesktop-Architektur kommt zu Beginn des kommenden Jahres auf den Markt. Weitere Systeme sind in der zweiten Jahreshälfte 2013 zu erwarten.

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