Systemanalyse mit vollständiger Hardware- und Softwareübersicht Glow untersucht als Open Source Hard- und Software

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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„Glow“ liefert umfassende Systeminformationen zu Hardware, Treibern und Betriebssystem und ermöglicht den Export vollständiger Berichte. Das portable Tool analysiert CPU, Speicher und Laufwerke, führt Benchmarks aus und zeigt Systemauslastung in Echtzeit - komplett ohne Installation.

Das Open-Source-Tool „Glow“ ermöglicht Systemanalysen mit vollständiger Hardware- und Software-Übersicht.(Bild:  Thomas Joos)
Das Open-Source-Tool „Glow“ ermöglicht Systemanalysen mit vollständiger Hardware- und Software-Übersicht.
(Bild: Thomas Joos)

Glow ist ein kompaktes Werkzeug zur detaillierten Systemanalyse. Es zeigt Betriebssystem, Hardware und Einstellungen in klar strukturierter Form und richtet sich an Anwender, die präzise Informationen zu ihrem System benötigen. Das Programm ist auch Bestandteil der Open Source-DVD und lässt sich direkt ohne Installation starten.

Glow ist schnell einsatzbereit

Nach dem Entpacken der ZIP-Datei stehen zwei ausführbare Versionen zur Auswahl: 'Glow_x64.exe' für klassische „Windows“-PCs mit Intel- oder AMD-Prozessor und 'Glow_arm64.exe' für Geräte mit ARM-Architektur wie aktuelle „Surface“-Modelle.

Beide Varianten basieren auf dem „.NET Framework 4.8.1“, arbeiten ohne externe Abhängigkeiten und speichern keinerlei Daten außerhalb des eigenen Rechners. Die gesamte Analyse bleibt lokal, wodurch Datenschutz und Systemsicherheit gewahrt bleiben.

Das Programm stammt von Eray Türkay und ist vollständig in C# entwickelt. Trotz seines Funktionsumfangs bleibt es kostenlos. Wer die Weiterentwicklung unterstützen möchte, kann das Projekt über "Buy Me a Coffee – turkaysoftware" fördern. Glow vereint über 250 Analysefunktionen und deckt nahezu jede Komponente eines modernen Systems ab.

Analyse der installierten Hard- und Software

Neben detaillierten Angaben zu Mainboard, Prozessor, Speicher, Grafikkarte, Netzwerken, Laufwerken und Treibern lassen sich vollständige Systemberichte als Text- oder HTML-Datei exportieren. Diese lassen sich archivieren, um spätere Änderungen zu vergleichen oder Fehlerquellen nach einem Update zu identifizieren.

Über das Kontextmenü stehen verschiedene Werkzeuge bereit. Die Option zum Leeren temporärer Dateien ist ebenfalls dabei. Das Benchmark-Modul misst die Leistung von CPU, Arbeitsspeicher und Laufwerken. Für Wartungsaufgaben bietet Glow direkte Befehle für die Überprüfung und Reparatur beschädigter Systemdateien über SFC und DISM.

Ein weiteres Merkmal ist das Bildschirm-Overlay. Es zeigt CPU-, RAM-, Datenträger- und Netzwerkauslastung in Echtzeit in einem kleinen Fenster, das immer im Vordergrund bleibt. Damit lassen sich Lastspitzen sofort erkennen, ohne ein separates Tool zu öffnen.

Zusätzlich integriert Glow Tests für Monitore, DNS-Verbindungen und Bluetooth-Geräte. Auch gespeicherte WLAN-Passwörter und Treiberinformationen können angezeigt werden.

Bedienung auch mit Tastenkombinationen möglich

Die Bedienung erfolgt über Funktionstasten und Tastenkombinationen, was den Zugriff auf Analyse- und Reparaturwerkzeuge beschleunigt.

  • F1 bis F3 steuern die Darstellung in hellem, dunklem oder systembasiertem Design.
  • F4 und F5 wechseln zwischen Fenster- und Vollbildmodus.
  • Kombinierte Tastenkürzel wie "CTRL + E" starten den CPU-Benchmark,
  • "CTRL + Q" öffnet das SFC/DISM-Werkzeug,
  • "CTRL + Y" blendet das Overlay ein.

Glow unterstützt mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch und Chinesisch. Die Benutzeroberfläche lässt sich anpassen, sensible Informationen können ausgeblendet werden. Auch eine automatische Analyse von Blue-Screen-Fehlern gehört zum Funktionsumfang.

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