Eine flach vermaschte Architektur in der Layer-2 Netz-Topologie

Ethernet Fabric – der Königsweg zum einfachen Netzwerken

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Performance und Belastbarkeit überzeugen

Flexible und Equal Cost Multiple Pfade garantieren Höchstleistung und Belastbarkeit, denn die elastischen Ethernet Fabrics lassen sich leicht skalieren.

Fabric - eine belastbare Grundlage für die Virtualisierung.
Fabric - eine belastbare Grundlage für die Virtualisierung.
(Bild: James Steidl)
Bei normalen Multi-Tier Architekturen sind das Netzwerk und seine Schnittmenge mit anderen Domains schwierig zu verwalten. Der Access Layer besteht meist aus verschiedenen Switching-Stufen, die von einem Software-Switch im Hypervisor, einem Softswitch, bis hin zu Top-of-Rack, Mid-of-Row und End-of-Row Switches reichen.

Jedes Mal, wenn ein neues Server-Rack VMs hostet, muss bisher jeder Switching-Layer neu konfiguriert werden – mit entsprechend mehr Kosten und Komplexität. Um es noch etwas schwieriger zu machen: LANs, SANs und Blade Server, Network Interface Cards (NICs) und Host Bus Adapters (HBAs) haben eigene Tools für das Management der Connectivity.

So, als ob es einer wäre

Ethernet Fabrics hingegen machen das Management verschiedener Switch-Ebenen überflüssig. Sie verwalten Policies und Traffic über mehrere Switche hinweg so, als wäre es nur ein Switch und skalieren Netzwerk-Bandbreiten ohne manuelle Rekonfiguration von Switch Ports oder der Netzwerk-Policies.

Sie bieten den Administratoren von Servern, Netzwerk und Speicher einen einheitlichen Blick auf den Netzwerk-Status. Die aktuelleren Versionen bieten sogar Funktionen, die man eher von Fibre Channel kennt: Sie gestalten sich selbst und agieren als einzige logische Einheit, in der sich alle Switches automatisch gegenseitig sowie die angebundenen physikalischen und logischen Geräte erkennen. Das Management ist eher Domain-basiert und über Policies definierbar als eine Daueraufgabe.

Und das Business?

Traditionelles Ethernet mit seinen Beschränkungen ist nicht nur eine technische Frage. Es gibt viele Situationen in denen die IT bisher auf neue Anforderungen nicht schnell genug reagieren konnte. Mit Ethernet Fabrics geht die Umsetzung von Anforderungen erheblich schneller – egal, ob es darum geht, neue Geräte mit komplexen Funktionalitäten zu bedienen – in Zeiten von BYOD kein Einzelfall, Systeme, Plattformen und Netzwerke eines anderen Unternehmens (bei M&A) zu integrieren oder Load Balancing in einer Filiale umzusetzen.

Nicht nur das spart Kosten: weniger Redundanz im Netzwerk heißt auch mehr Effizienz und weniger Investitionsdruck. Auch mehr Automatisierung im Betrieb spart. Kurz: Ethernet Fabrics ist eine Alternative, über die es sich in jedem Fall nachzudenken lohnt.

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