Eine flach vermaschte Architektur in der Layer-2 Netz-Topologie

Ethernet Fabric – der Königsweg zum einfachen Netzwerken

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Die Flexibilität im Netz steigt

Migriert eine VM zwischen Servern, müssen viele Server-Attribute von Ursprungs-und Ziel-Server identisch sein. Dies setzt sich ins Netzwerk fort und betrifft für Switch Ports VLAN, Access Control List (ACL), Quality of Service (QoS) und Security-Profile. Ein verteilter virtueller Switch in VMware vSphere 4 hilft hier weiter, aber auf Kosten physikalischer Server-Ressourcen für Switching, von mehr Komplexität bei der Verwaltung von Netzwerk-Policies bei verschiedenen Switch-Ebenen und von weniger Konsistenz bei der Security für VM-to-VM Traffic.

Ethernet Fabrics arbeiten intern ohne Spanning-Tree-Protokoll, sind schnell, suchen den besten Pfad und dienen als Grundlage für SDN.
Ethernet Fabrics arbeiten intern ohne Spanning-Tree-Protokoll, sind schnell, suchen den besten Pfad und dienen als Grundlage für SDN.
(Bild: Brocade)
Ethernet Fabrics hingegen ermöglichen den Austausch gemeinsamer Konfigurationsinformationen zwischen den Switches; ein manueller Eingriff ist nicht mehr nötig. Der kürzeste Weg wird dank Multipath Routing automatisch gewählt und die Latenzzeiten sinken.

Connectivity skaliert

Ethernet Fabrics bieten always-on active-active Connectivity – eine ideale Grundlage für ein Software-Defined Networks. Sie arbeiten intern ohne Spanning-Tree-Protokoll, aber mit bestehenden Ethernet-Netzen und nutzen statt STP eine „Selbst-Aggregation“ von ISL-Verbindungen zwischen den angebundenen Ethernet Fabric Switches.

Verbindet sich beispielsweise ein Server mit einem Port in der Fabric, wissen das alle Switches. Sobald dieses Gerät nun Daten zu einem anderen Gerät sendet, identifiziert die Fabric automatisch den kürzesten Pfad. Gerade neue Traffic-Typen wie eine VM Migration sind sehr empfindlich gegenüber Latenzzeiten – und die werden auf diesem Wege minimiert.

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