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Virtualisierung und Provisionierung
Die ausgefuchsten Virtualisierungs- und Provisionierungsmöglichkeiten im Mainframe-Segment waren seinerzeit schlicht unumgänglich, um mit den knappen, kostspieligen Ressourcen hauszuhalten. Sie garantieren noch heute, dass der Mainframe in vielen Analysen bei den Themen Energieeffizienz und TCO (Total Cost of Ownership) glänzen kann.
Für zusätzliche Kostenreduktion sorgen spezialisierte Prozessoren. Der zAAP (System z Application Assist Processor) dient der Integration neuer Java- basierender Arbeitslastungen mit den Mainframe-Anwendungen; der zIIP (System z Integrated Information Processor) kann das Hauptsystem von Workloads aus Datenbank- und Transaktionenverarbeitungssystemen entlasten. Die IFL (Integrated Facility for Linux) optimiert Linux-Anwendungen.
IFL, zAAP und zIIP einschließlich der fortschreitenden SOA-/XML-Unterstützung auf Systemsoftware-Ebene schärfen das Profil des Mainframes als potenziellen Integrations- und Konsolidierungspunkt innerhalb der IT-Infrastruktur eines Unternehmens.
So planen 87 Prozent der in der erwähnten Studie befragten Teilnehmer aus Deutschland, den Mainframe künftig im gleichen Maße wie heute zu nutzen oder sogar noch stärker darauf zurückzugreifen. Das hohe Interesse trifft indes auf einen schleichenden Skill-Verlust in der Großrechner-Administration. 40 Prozent der befragten Unternehmen haben bereits heute mit Personalproblemen zu kämpfen – Tendenz steigend: Denn die verfügbare Belegschaft wird nicht jünger und es bereitet Schwierigkeiten, neues Mainframe-kundiges Personal zu finden.
Unterstützung des IT-Fachpersonals
In der Administration droht ein personeller Engpass, der verhindert, das Potenzial des Mainframes vollständig zu erschließen. Ein Ansatzpunkt – auch mit Blick auf den integrativen Betrieb – ist eine Tool-Unterstützung, um grundlegende Management-Aufgaben zu vereinheitlichen und zu vereinfachen. Dabei kann das für verteilte Infrastrukturen verbreitete Vorgehen als Vorbild dienen, um die Lücke zu schließen.
Im Rahmen der Mainframe 2.0-Initiative von CA Technologies wird beispielsweise eine neue Browser-basierende Arbeitsumgebung namens CA Mainframe Chorus etabliert. Wie in Windows- und Unix-/Linux-Umgebungen üblich, lassen sich hiermit alle Verwaltungsfunktionen per Point&Click ausüben. Das umfasst zum einen die typischen Aufgaben des automatisierten Einspielens von Korrektur-Updates, Installation, Inbetriebnahme und Konfiguration mit Hilfe von Applets und Wizards. Zum anderen wird im Wortsinne ein Überblick zu Ressourcen geboten, die den unterschiedlichen Geschäftsbereichen zugeordnet sind.
Es lassen sich Schwellenwerte zur Nutzung und Performance einrichten, um bei Überschreitung den Administrator zu alarmieren. Über die rollenbasierte Arbeitsumgebung lassen sich Tools und Funktionen passgenau an den Anforderungen und Skills ausrichten. Auf diesem Weg kann auch das mit Verwaltung verteilter Umgebungen betraute Personal problemlos Mainframe-Anwendungen mitbetreuen, ohne sich erst aufwändig Command-Manager-Know-how für Großrechner anzueignen. Ausgewiesene Mainframe-Experten gewinnen an Produktivität und können so ihre im Wortsinne kostbarer werdende Zeit nahezu vollständig für komplexere Arbeiten verwenden.
weiter mit „Komplexität minimieren“
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