Anbieter zum Thema
Komplexität minimieren
Dies ist auch dringend geboten. Denn die Mainframe-Architektur erhält mit jeder neuen Technik zunächst ein zusätzliches Stück Komplexität. Gerade wenn der Großrechner im Mittelpunkt von Konsolidierungsprojekten steht, helfen Lösungen wie CA Mainframe Chorus, diese Komplexität zu „verbergen“.
Administratoren können die verfügbaren Kapazitäten quasi „spielerisch“ optimiert einsetzen. Die IT gewinnt an Agilität – auch bei nicht-originären Anwendungen, etwa für Linux. Den Ausschlag für die Wahl des Mainframes beim Spielebetreiber Hoplon Infotainment gab im Übrigen das schnelle Aufsetzen neuer Portal-Server in den Linux-Umgebungen des Großrechners. Fairerweise sollte dabei nicht verschwiegen werden, dass die umfangreichen 3D-Berechnungen im Rahmen des Spielbetriebs von einem zugeschalteten Cell-Prozessor (Cell Broadband Engine) durchgeführt werden.
Dieses hybride Server-Konzept nahm im Grunde eine Entwicklung vorweg, deren Auswirkungen in diesem Sommer sichtbar wurden. Ein Mainframe ist nicht mehr einfach nur ein Großrechner als solches. Im Gegenteil: Er wird zum „Rechenzentrum in einer Box“. Die von IBM vorgestellte neue Systemarchitektur, die das jüngste z-Modell zEnterprise mit einer BladeCenter-Erweiterung zum Anschluss von Power- und x86-Umgebungen komplettiert, macht es vor.
*Frank Balzer, Principal Consultant, Technical Sales Mainframe bei CA Technologies
(ID:2048731)