IBM-Top-Anwender Frank Wondrak über Mainframes, Cloud und seinen IT-Lieferanten Der neue GSE-Chef: „Wir sind längt nicht mehr der Mainframe-Club“
Frank Wondrak will das Image der Guide Share Europe (GSE) korrigieren: Die IBM-Anwendervereinigung soll nicht mehr primär mit dem Mainframe assoziiert werden. Tatsächlich erstrecken sich die Themenschwerpunkte der GSE inzwischen auf das gesamte IBM-Portfolio. Cloud Computing und Business Analytics standen im Mittelpunkt der Jahrestagung 2011.
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Als „Region Manager“ leitet Frank Wondrak seit Jahresbeginn die Guide Share Europe (GSE) in Deutschland. Eines seiner Hauptziele besteht darin, das Image der IBM-Anwendervereinigung zu korrigieren. Die GSE gilt bei vielen IBM-Kunden nach wie vor als Interessenvertretung der Mainframe-Anwender, als die sie ursprünglich gegründet wurde. Über die Jahre hat sich das Themenspektrum jedoch erweitert und erstreckt sich mittlerweile auf das gesamte IBM-Portfolio.
„Die GSE ist die führende Anwendervereinigung für Hardware, Software und Services von IBM“, betont Wondrak im Interview mit DataCenter-Insider.de. Er wolle dafür sorgen, dass sie künftig als solche wahrgenommen werde. Auf der GSE-Jahrestagung 2011 in Berlin, der ersten unter Leitung des neuen Region Managers, standen die Themen Cloud Computing und Business Analytics im Mittelpunkt.
Im Hauptberuf leitet Wondrak als Geschäftsführer den Unternehmensverbund Kommunale Datenverarbeitung der Region Stuttgart / Rechenzentrum Region Stuttgart. Der GSE gehören europaweit rund 1.100 Unternehmen an, in Deutschland sind es mehr als 400. DataCenter-Insider sprach mit Wondrak auf der GSE-Jahrestagung.
Die Guide Share Europe (GSE) hat Cloud Computing und Business Analytics in dem Mittelpunkt ihrer Berliner Jahrestagung gestellt. Beide Themen sind derzeit offenbar ein Muss?
Frank Wondrak: Ja, in einem Brainstorming haben wir uns Ende vergangenen Jahres überlegt, welche Themen populär gesprochen, gerade „hot“ sind. Um Themen wie Cloud Computing und Business Analytics kommen Sie dabei einfach nicht herum. Unser Anspruch ist, dass sich die GSE-Mitglieder hier frühzeitig, konzentriert und aus berufenem Mund über Strategien und Produktentwicklungen der IBM informieren können.
Als Region Manager leiten Sie die GSE in Deutschland seit Beginn des Jahres. Sie haben sich vorgenommen, das Konferenzangebot zu verbessern. Nach welchen Kriterien gliedern Sie das Programm der Jahrestagung?
Frank Wondrak: Wir wollen einen Dreiklang bilden. Zum einen präsentieren wir hier die Erfahrungsberichte unserer Arbeitsgruppen. In diesen Sessions, die sich nicht unbedingt an den CIO, sondern eher an den RZ-Leiter oder den Abteilungsleiter im Rechenzentrum richten, darf es durchaus technisch zugehen. Den zweiten Schwerpunkt bilden Fachbeiträge von unabhängigen Know-how-Trägern aus Forschung und Lehre. Zum dritten wollen wir der IBM genügend Raum bieten, aktuelle Strategien und Konzepte vorzustellen.
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