Sicherheitsreport der Deutschen Telekom 2013

Analyse von Massendaten - ein Thema für die Massen?

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Firmen zum Thema

Automatisches Speichern unerwünscht

Auch unter den Mitgliedern sozialer Netzwerke im Internet, die tendenziell freizügiger im Umgang mit persönlichen Daten sind, gibt es mit 58 Prozent mehrheitlich keine Akzeptanz für die umfangreiche Aggregation und Analyse von Kundendaten.
Auch unter den Mitgliedern sozialer Netzwerke im Internet, die tendenziell freizügiger im Umgang mit persönlichen Daten sind, gibt es mit 58 Prozent mehrheitlich keine Akzeptanz für die umfangreiche Aggregation und Analyse von Kundendaten.
(Bild: Allensbach/ Deutsche Telekom)
Auch das Argument, durch automatisches Speichern von Kundendaten den Einkaufsprozess zu vereinfachen, überzeugt nicht: Die Ablehnungsquote stieg hier auf 78 Prozent; im Juni ware es 72 Prozent. Selbst die Mitglieder sozialer Netzwerke im Internet sprechen sich mit 58 Prozent mehrheitlich gegen das Aggregieren und Analysieren von Kundendaten aus.

Nutzen Unternehmen die Daten ihrer Kunden, um so individuelle Empfehlungen machen zu können, stößt das bei 59 Prozent auf Ablehnung. Im August sahen nur 39 Prozent darin einen persönlichen Vorteil und befürworteten solche Angebote, in Juni waren es immerhin noch 47 Prozent.

Kultur des Einverständnisses

„Wir brauchen eine Kultur des Einverständnisses zwischen Unternehmen und Kunden“, fordert Reinhard Clemens, Telekom-Vorstand und CEO T-Systems, „das zeigt für mich die Befragung ganz klar. Nur wenn es uns gelingt, die Chancen der Technik in echte Nutzen für die Menschen umzuwandeln, wird Big Data ein Erfolg.“

Bei allen anderen Beispielen ist die Ablehnung derart deutlich gestiegen, dass sie nun auf deutliche, teilweise ganz überwiegende Ablehnung in der Bevölkerung stoßen. So wird auch die Speicherung und Auswertung von Daten zur Vereinfachung von Behördengängen inzwischen von einer Mehrheit (55 Prozent) der Bürger abgelehnt. Im Juni fanden dies noch 53 Prozent der Bürger in Ordnung.
Bei allen anderen Beispielen ist die Ablehnung derart deutlich gestiegen, dass sie nun auf deutliche, teilweise ganz überwiegende Ablehnung in der Bevölkerung stoßen. So wird auch die Speicherung und Auswertung von Daten zur Vereinfachung von Behördengängen inzwischen von einer Mehrheit (55 Prozent) der Bürger abgelehnt. Im Juni fanden dies noch 53 Prozent der Bürger in Ordnung.
(Bild: Allensbach/ Deutsche Telekom)
Rund drei Viertel der Bürger fühlen sich als Kunden nicht ausreichend darüber informiert, ob Unternehmen ihre Daten speichern und wozu sie ihre Daten verwenden. Gefragt nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von Apps, die sie auf Smartphones oder Tablets herunterladen, lesen jedoch nur 22 Prozent vorher die AGB regelmäßig.

Bemerkenswert ist dabei, dass auch diejenigen, die der Auffassung sind, dass Unternehmen ihre Kunden nicht ausreichend über den Umgang mit ihren Daten informieren, nur sporadisch die AGB lesen.

Cyber Security Summit am 11. November

78 Prozent der Bevölkerung und auch 74 Prozent der Mitglieder sozialer Netzwerke halten strengere Vorschriften für Unternehmen, die persönliche Daten ihrer Nutzer sammeln und auswerten, für erforderlich.
78 Prozent der Bevölkerung und auch 74 Prozent der Mitglieder sozialer Netzwerke halten strengere Vorschriften für Unternehmen, die persönliche Daten ihrer Nutzer sammeln und auswerten, für erforderlich.
(Bild: Allensbach/ Deutsche Telekom)
Die breite Diskussion um das Vertrauen in die digitale Gesellschaft - erschüttert durch den aktuellen Konflikt um geheimdienstliche Abhörprogramme – wollen die Münchner Sicherheitskonferenz und die Deutsche Telekom auf dem zweiten Cyber Security Summit fortsetzen. Das Gipfeltreffen am 11. November in Bonn setzt die im Herbst 2012 begonnenen Gespräche von Top-Managern und Spitzenpolitikern fort.

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