DevOps soll Wachstum und Innovation vorantreiben, allerdings ist hierfür die Integration im gesamten Unternehmen notwendig. Darin liegt der Schlüssel, um großen Unternehmen dabei zu helfen, neue Prozesse, Systeme und Anwendungen schneller und effizienter bereitzustellen.
Die Austausch untereinander und mit den Stakeholdern ist ein für eine umfassende DevOps-Strategie besonders wichtig.
Bei DevOps geht es darum, schnelle Innovationen und Veränderungen durch einen wiederholbaren Zyklus aus Analyse, Entwicklung, Test und Bereitstellung voranzutreiben. In einer komplexen Umgebung mit einer Vielzahl von Abhängigkeiten können DevOps-Praktiken allerdings zu Unsicherheiten und Unvorhersehbarkeiten führen – und in einigen Fällen sogar zu unbeabsichtigten Ergebnissen.
Wer für ein großes Unternehmen mit Anwendungen und Services arbeitet, die den Mainframe, die Cloud und alles dazwischen umfassen, konnte das wahrscheinlich schon aus erster Hand erfahren; und so ist es keine Überraschung, dass die meisten Unternehmen nur eine stückweise oder unvollständige Einführung von DevOps vorweisen können.
Laut dem „State of DevOps 2021“-Bericht von Puppet geben 58 Prozent der Unternehmen an, dass vor der Produktbereitstellung mehrere Übergaben zwischen Teams erforderlich sind. Kurz gesagt, Unternehmen mit fragmentierten DevOps-Prozessen können nicht alle potenziellen Vorteile der Anwendung von DevOps-Prinzipien in großem Maßstab nutzen.
Entwicklung von DevOps in großem Maßstab
DevOps kann nicht einfach nach dem „Build it and run it“-Prinzip ablaufen, solange Dutzende heterogene Teams ihre eigenen Bereitstellungen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und mit unterschiedlichen Prozessen verwalten und ausführen. Teams, die eine DevOps-Transformation erfolgreich gemeistert haben, haben in der Regel folgende drei Eigenschaften gemeinsam:
1. Sie kommunizieren und teilen Daten
Allzu oft sind Teams und Abteilungen, die Technologie bereitstellen, nicht integriert und kommunizieren nicht gut. Sie arbeiten in der Regel in Silos, die jeweils einen separaten Technologie-Stack unterstützen. Wenn sie zusammenkommen, werden ihre Daten manuell gesammelt oder unvollständig – oder beides.
Erfolgreiche DevOps-Transformationen brechen Silos auf, indem sie Standardtools verwenden und Daten austauschen. Wenn DevOps-Teams Technologie mit Sicherheits-, Betriebs- und Service-Management-Teams teilen oder auf einen Gold-Datenstandard hinarbeiten, können sie die Anforderungen der Endbenutzer*innen besser erfüllen und die Zeitpläne verkürzen.
Change-Management ist die einzige Konstante in DevOps. Dies zeigt auch die Frage nach den größten Herausforderungen bei der Verwaltung dieser Praktiken in einer kürzlich von Hanover Research durchgeführten Umfrage zur Integration von Betriebs- und Servicemanagement. Dabei gaben die Befragten an, dass sie mit Change-Management-Verfahren nicht vertraut sind (41 Prozent), unzureichende Infrastruktur für das Endpoint-Monitoring (39 Prozent) und unvollständige Informationen haben, um fundierte ITSM-Entscheidungen zu treffen (38 Prozent).
Ein mehrdimensionales, komplexes System lässt sich durch kontinuierliche und gezielte schrittweise Änderungen zuverlässiger machen. Teams können die Bereitstellung optimieren und die Serviceverfügbarkeit aufrechterhalten, indem sie Tools verwenden, die automatisch Anwendungs- und Infrastrukturabhängigkeiten abbilden – zusammen mit KI-gesteuerten Prozessen, die das Testen automatisieren. Dies ist besonders wichtig, da 62 Prozent der Entwicklerinnen und Entwickler sagen, dass die Möglichkeit, Tests zu automatisieren, die Qualität der Anwendungen ihres Unternehmens um 23 Prozent steigern dürfte.
3. Sie beziehen wichtige Stakeholder ein
DevOps-Prinzipien konzentrieren sich auf die Verbesserung der Kommunikation und Koordination zwischen Entwicklung und Betrieb; sie berücksichtigen jedoch oft keine IT-Service-Management-Teams. Da das Ziel schnellere, qualitativ hochwertigere Softwarelieferungen ist, muss dafür die Erfahrung interner und externer Stakeholder berücksichtigt werden. Der Service Desk verwaltet diese Funktion.
Die Integration von IT-Servicemanagement und Betriebsmanagement ist eine Priorität für Top-Führungskräfte. Laut der Umfrage von Hanover Research ist die Zahl der CIOs, die für beide Bereiche verantwortlich sind, seit 2019 von 39 Prozent auf 55 Prozent gestiegen. Darüber hinaus ist die Beteiligung von CTOs von 41 Prozent auf 55 Prozent gestiegen, während die Beteiligung von IT-Direktor*innen von 43 Prozent auf 54 Prozent gestiegen ist.
Die Vorteile von DevOps im großen Maßstab nutzen
Die Einführung von DevOps in großem Maßstab unterstützt das Unternehmenswachstum, erhöht die Möglichkeiten und erfüllt die Erwartungen der Stakeholder. Während der Druck zu schneller Innovation die Notwendigkeit von Stabilität nicht außer Kraft setzen kann, fördert eine DevOps-Denkweise beides, indem sie Menschen, Prozesse und Produkte effektiv koordiniert.
Stand: 08.12.2025
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Margaret Lee
(Bild: BMC Software)
Wenn DevOps effektiv betrieben wird und die konkurrierenden Anforderungen von Entwicklungs- und Betriebsteams sorgfältig verwaltet werden, können sich Unternehmen als „Autonomous Digital Enterprise“ von der Konkurrenz abheben, da sie über die Agilität und Flexibilität verfügen, um schnell auf die sich ändernden Anforderungen von Kundinnen und Kunden zu reagieren.
* Margaret Lee ist General Manager und Senior Vice President, Digital Service und Operations Management, bei BMCSoftware.