Verwalten war gestern. IT-Prozesse werden im Zuge der digitalen Transformation vieler Geschäftsprozesse immer dynamischer. Insofern ist IT Operations Management, kurz ITOM, nicht nur Stabilitätsanker des Business, sondern treibende Kraft in die Zukunft.
Die digitale Transformation verlangt auch neue Konstrukte für das IT Operations Management ITOM
(Bild: uschi_dreiucker_pixelio.de)
Es hilft für den Geschäftserfolg ungemein, wenn die verwendeten Instrumente auf die geschäftlichen Notwendigkeiten genau abgestimmt sind. Das scheint eine Binsenweisheit zu sein, aber man sollte nicht davon ausgehen, dass diese scheinbare Binsenwahrheit beispielsweise für den IT-Gerätepark („die Assets“) in allen Unternehmen auch nur annähernd erfüllt ist.
Hier wird oft Monat für Monat viel Geld für Gerätschaften (Hardware- und Software) bezahlt, die man nicht benötigt, niemals auch nur eine Sekunde benutzt hat oder die sinnlos vor sich hin rödeln. Oder es werden umgekehrt Hard- und Software-Teile eingesetzt, für die man nicht zahlt beziehungsweise noch nie bezahlt hat, will sagen: man hat sein Lizenzmanagement nicht im Griff. Beim Einsatz von Open-Source-Produkten ist die Verletzung pflichtgemäßen Verhaltens, neudeutsch: „Non-Compliance“, übrigens oft noch gravierender.
Die Verlagerung der Software-Nutzung in die Cloud und die damit einhergehenden unzähligen Mietmodelle einerseits und die zunehmende Verschränkung von Informationstechnik und Software-orientierter Produktionssteuerung – Stichwort Edge Computing – andererseits sowie die mobile IT-Schiene machen ein ökonomisch effizientes und rechtlich korrektes betriebliches IT-Management noch einmal schwieriger.
Der IT-Betrieb: Hardware, Software und vieles mehr
Diese sehr grundsätzlichen Bemerkungen scheinen uns notwendig, um IT Operations Management (ITOM) und seine Beziehung zum Unternehmen als Ganzem besser einordnen zu können.
ITOM-Software soll alle Tools umfassen, die nötig sind, um die Bereitstellung, Kapazität, Leistung und Verfügbarkeit von Computer-, Netzwerk- und Anwendungsressourcen managen zu können. Dieses Management soll durch Kosteneffizienz, Bedienfreundlichkeit und insgesamt eine hohe Qualität charakterisiert sein.
So definiert Gartner ITOM in seinen Reports. Man könnte auch einfach sagen: Das ITOM-Equipment und -Personal hat dafür zu sorgen, dass der IT-Betrieb läuft, sprich dass alle eingesetzten Komponenten, die für die Abarbeitung der unternehmerischen Aufgaben notwendig sind, vorhanden und einsatzbereit sind, und das alles mit hohem Wirkungsgrad.
Zu den „eingesetzten Komponenten“ gehören dabei nicht nur Hard- und Software, sondern auch Services ganz allgemein sowie anderweitige IT-Unterstützung wie Mobilfunkverträge und Helpdesks aller Art.
ITOM wird immer „ML-algorithmischer“
Auch innerhalb des ITIL-Frameworks, das international ein hohes Ansehen für seine Bereitstellung von Best Practices für IT Service Management (ITSM) genießt, wird ITOM thematisiert. Beschrieben wird der entsprechende Prozess im IT Operations Control-Buch von ITIL 2011. Danach besteht das Ziel von ITOM darin, IT-Services und -Infrastruktur zu überwachen und zu steuern sowie die Routine-Aufgaben auszuführen, die zur Unterstützung des Betriebs von Anwendungen, Services und Hardwarekomponenten erforderlich sind.
Hinter dieser drögen, buchhalterischen Beschreibung von ITOM verbergen sich sehr herausfordernde Aufgaben, die angesichts der mittlerweile üblichen hybriden IT-Umgebungen (in der Regel mit hohem Cloud-Anteil) und dem alles überlagernden Generalthema Digitale Transformation mit dem herkömmlichen „regelbasierten“ IT Service Management nicht zu bewältigen sind.
Der Methoden sind in der IT-Branche freilich viele und der Akronyme noch viel mehr: ITOM, ITSM, AIOps, SAM, was auch immer: wichtig für den langfristigen geschäftlichen Erfolg ist, dass das IT-Equipment und die aktuellen Geschäftsziele Kante auf Kante liegen.
Angesichts der heute geforderten Flexibilität bei der Definition von Geschäftszielen und der geforderten Quasi-Echtzeit-Reaktion auf neue geschäftliche Möglichkeiten heißt das für den IT-Betrieb und ITOM: Bloßes solides Verwalten der Ressourcen reicht längst nicht mehr aus. Gefragt sind Prozesse, die ständig messen, inwieweit die Prozesse den Geschäftszielen entsprechen und die schnell den IT-Betrieb auf neue Ziele ausrichten können.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.