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Virtualisierung des Servers/Betriebssystems
Servervirtualisierung über einen Hypervisor (VMware, XEN, KVM, Virtual Box) gehört heute zu den meisteingesetzten Virtualisierungstechnologien. Der Hypervisor bildet eine Abstraktionsschicht über dem Prozessor, so dass mehrere unterschiedliche Betriebssysteme gleichzeitig darauf laufen können. Servervirtualisierung bietet den Vorteil, dass sich unterschiedliche Betriebssysteme auf einem Server abbilden lassen.
Eine effizientere Art der Virtualisierung mit weniger Overhead bietet dagegen die Virtualisierung des Betriebssystems, auch Partitionierung genannt, wie sie auf Mainframe- oder Unixsystemen verfügbar ist (wie LPARs, VPARs, NPARs, Dynamic System Domains). Sun hat dazu die Container-Technologie entwickelt, Parallels bietet Betriebssystemvirtualisierung für x86-Server an. Ihr Nachteil: Es lässt sich nur ein Betriebssystem pro Host betreiben.
Betriebssystemvirtualisierung wie die Solaris-Container-Technologie erzeugt viele isolierte Betriebssysteminstanzen innerhalb eines Betriebssystems auf einem Host. Jede Umgebung hat dabei eine eigene Identität und ist sicher von den anderen abgeschottet. Durch die Nutzung der gemeinsamen Betriebssystem-Ressourcen, die nicht wie bei Hypervisoren jeweils wieder für unterschiedliche Betriebssysteme übersetzt werden müssen, reduziert sich die Administration und es wird eine höhere Dichte erzielt. Betriebssystemvirtualisierung eignet sich gut zum Einsatz in Hostingumgebungen mit vielen gleichen virtuellen Maschien und wird dort auch häufig eingesetzt.
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