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Storage-Virtualisierung
Auch sie ist nicht neu, aber gewinnt jetzt eine bedeutende Rolle. Sie erst ermöglicht es, VMs und Daten unabhängig von einem bestimmten Speicherort zu sichern und damit die Kapazität der Cloud voll auszunutzen.
Die SNIA (Advancing Storage & Information Technology) hat bereits einen eigenen Bereich für Cloud Storage gegründet. Prinzipiell ist die Idee auch durchaus elegant. Der Speicher im eigenen Unternehmen lässt sich klein halten. Die Speicherung von großen Datenmengen wird bei „Storage as a Service“ an einen Dienstleister ausgelagert, den man nur für tatsächlich genutzte Kapazitäten und Bandbreiten entlohnt.
Über Technologien wie Tiered Storage und Thin Provisioning lässt sich eine bedarfsgerechte und schlanke Speicherzuweisung ermöglichen, die die Kosten gering hält. Darüber hinaus sichern Technologien wie Ausfallsicherheit, Hochverbügbarkeit, Snapshots und Disaster Recovery die Verfügbarkeit der Daten in virtuellen Umgebungen. VMware bietet beispielsweise mit Storage VMotion die Möglichkeit der dynamischen Verschiebung von Platten virtueller Maschinen ohne Unterbrechung. Damit wird ein kontinuierlicher Betrieb gewährleistet, auch wenn Dateien verschoben werden müssen.
Anwendungsvirtualisierung
Nachdem die gesamte physikalische Hardware virtualisiert ist, benötigt man in der Cloud auch gekapselte Anwendungen, die als Service on Demand mit den Anwenderkonfigurationen sowie Ausführungsparametern gestartet und ausgeführt werden. Nur so ist es möglich, dass ein Anwender auf jedem Endgerät, sei es Desktop, mobiler Client oder Thin Client immer seine persönliche Anwendung mit den entsprechenden Daten erhält.
Auch hier haben sich viele Technologien herausgebildet, viele sind bereits altbekannt wie die Terminalservices. Auch die Web Container-Technologie als Teil von Applikationsservern existiert schon länger, wie Apache Tomcat, eine populäre, Open-Source-basierte Technologie.
Das GlassFish-Projekt bietet darüber hinausgehende Funktionen wie Persistenz, Clustering, Failover, Messaging, oder Enterprise Java Beans (EJB).
VMware hat soeben mit Springsource auch eine Web-Entwicklungsplattform für sein Cloud-Environment eingekauft, Microsoft wird sein .Net-Framework für seine Azure-Plattform nutzen.
Während heute noch stark eine Betriebssystemplattform die Anwendung beherrscht, wird die Entwicklung in der Cloud dazu führen, dass Anwendungen zunehmend für Programmierumgebungen entstehen, die ein höheres Abstraktionsniveau bieten als alte Betriebssysteme.
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