Top-Act für Cisco: Wider die Komplexität durch Virtualisierung und Cloud

Unified Computing System brilliert mit einfacher Server-Verwaltung

09.03.2011 | Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter* / Ulrike Ostler

Im Reich der Stateless-Server

In virtuellen Umgebungen soll der physische Server möglichst schnell und einfach als virtueller Server konfiguriert werden, daher wird oft aus dem Speichernetz heraus gebootet, weil er dann kaum vordefinierte Parameter enthält. Man bezeichnet einen solchen Server als „stateless“. Er verfügt noch nicht über die Konfigurationsattribute, die ihn als neuen Rechner im Rechenzentrum identifizieren – er besitzt noch keine Identität.

Die schafft erst der Administrator durch die Architektur, die er ihm verleiht, indem er die unzähligen Parameter des neuen Servers festlegt. Dazu zählen unter anderem das Raid-Level, die Anzahl der Hostbus-Adapter, die BIOS-Settings, Firmware für Netzwerkschnittstellenkarten (NICs), VLAN und dergleichen mehr. (siehe: Abbildung 8)

Wer nur einen Server zu konfigurieren hat, ist beschäftigt, auf wen zig solche warten oder andere, die schnell ihre Persönlichkeit ändern wollen, der will die Aufgabe vereinfachen und standardisieren. Dazu legt er am besten Profile für Server an, die er dann dem Server zuweisen kann.

Cisco hat mit „UCS Service Profile“ die Möglichkeit dazu geschaffen. Offenbar ist das gut gelungen, weil die ersten Anwender damit laut IDC-Analyst Nebuloni sehr zufrieden waren: „Die Funktion des Stateless-Computing, die die Hardware verdeckt und per Templates die automatische Orchestrierung erlaubt, wird von den Anwendern gut bewertet.

Der UCS Manager regiert das gesamte System

Im Konzept von Cisco werden die Profile im UCS Manager, der zentralen Verwaltungskonsole im Switch, erstellt und abgelegt. Die Software verwaltet alle Systemkomponenten wie die Adapter, Blades, Chassis, Blades, Fabric Extender und die Fabric Switches. Sie agiert aber auch als integrierte Aufsichtsinstanz der Lösung und liefert Statistiken, fährt Diagnose-Routinen, übernimmt das Monitoring und erlaubt die Konfigurierung der Komponenten.

Schließlich enthält der UCS Manager auch die APIs für die Integration bestehender und zukünftiger Infrastrukturkomponenten. „Das Management ist also Bestandteil der Infrastruktur. Konfiguriert wird am Switch“, fasst Cisco-Manager Hamm die Aufgaben und Positionierung des UCS Managers zusammen.

Und noch eines ist Hamm wichtig: „Die Switche stellen sich für die Ethernet-Umgebung wie ein Endgerät dar.“ Das bedeutet, dass der Administrator für die gesamte Lösung mit all den vielen physischen und virtuellen Servern nur einen Switch in das Unternehmensnetz integrieren muss. Im herkömmlichen Blade-Design bringt jeder Server oder zumindest jedes Chassis einen Switch mit, der zu administrieren ist.

weiter mit: Gute Technik und was sonst noch eine Rolle spielt

Was meinen Sie zu diesem Thema?
Das Konzept mit dem Cisco unter dem verwirrenden Kürzel UCS für Unified Computing System ist keine...  lesen
posted am 15.03.2011 um 16:11 von Unregistriert


Mitdiskutieren
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2050231 / RZ-Tools)