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Splunk endeckt neue geschäftliche Möglichkeiten
Das Beispiel deutet bereits an, dass Splunk mit dem Sammeln und der Analyse von Maschinendaten den Rechenzentrumsbereich verlässt. Markus Zirn, Product und Solutions Manager bei Splunk bestätigt, dass sich die Software von einem Tool hin zu einer Plattform entwickle. Sein Lieblingsbeispiel ist das einer Immobilienfirma aus Tokio, die sich eines Tages bei Splunk im Firmensitz, San Franzisko, ankündigte.
Das Unternehmen hatte die Idee, die Daten, die die Fahrstühle in ihren vielen (Büro-)Gebäuden lieferten, dafür zu benutzen, um frühzeitig herauszufinden, in welcher Etage und wo bald ein Mieter kündigen würde. Das Unternehmen hatte beobachtet, dass die Fahrstühle in einer solchen Etage weniger häufig frequentiert wurden.
Befördert wird die Unternehmensentwicklung hin zu einem Plattform-Anbieter unter anderem auch durch die Aufmerksamkeit, die Big Data auf sich zieht. Mit „Operational Intelligence“ fügt Splunk noch ein weiteres Stichwort hinzu, eine Form von dynamischer Analyse in Echtzeit, von Rohdaten.
Der direkte Weg zur Datenspeicherung und -auswertung

Außerdem scheint es keine Grenze für die zu überwachende, zu speichernde und zu analysierende Datenmenge zu geben. Die größte, auf Splunk basierende Anwendung bisher verarbeitet rund 130 Terabyte pro Tag. „Bisher ist keine physische Grenze absehbar“, sagt Zirn.
Bei der Datenablage erreichen die Splunk-Algorithmen derzeit eine Komprimierung von 1:10. Analysten geraten angesichts dieser Art der Datenverarbeitung geradezu ins Schwärmen. Beim Börsengang machte die Bezeichnung von Splunk als „the Next Oracle“ die Runde.
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