Steckgesichter MDC und SN vorgestellt Rosenberger OSI baut Verkabelungssystem Preconnect Octo aus

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Rosenberger Optical Solutions & Infrastructure (OSI) erweitert sein Verkabelungssystem „Preconnect Octo“ um neue Steckgesichter: „MDC“ und „SN“. Sie sollen unter anderem Zeit bei der Installation sparen und vertauschte Ports ausschließen.

Der Augsburger Verkabelungsspezialist Rosenberger OSI baut seine „Preconnect-Octo“-Produktreihe weiter aus.(Bild:  Rosenberger OSI)
Der Augsburger Verkabelungsspezialist Rosenberger OSI baut seine „Preconnect-Octo“-Produktreihe weiter aus.
(Bild: Rosenberger OSI)

Die Steckerschnittstellen MDC und SN basieren auf robusten 1,25-Millimeter-Vollkeramikferrulen. Sie sind mit Kupplungen ausgestattet, die eine Verschmutzung oder Beschädigung der Steckerstirnflächen sicher verhindern.

Besonderer Clou der Steckgesichter: Statt vier Einzelsteckern kommt nur noch eine 4-Port-Trunk-Peitsche mit Quadkupplung zum Einsatz. Die Montagezeit der Trunks in 19-Zoll-Gehäusen reduziert sich dadurch laut dem Hersteller um 75 Prozent. Gleichzeitig soll sich das Vertauschungsrisiko der Duplex-Ports um denselben Faktor verringern.

„Mit den neuen Steckerschnittstellen bieten wir sehr hohe Zeiteffizienz gepaart mit maximalem Schutz der sensiblen Steckerstirnflächen und gegen Port-Vertauscher bei Glasfaserprojekten, was gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine wichtige Unterstützung ist“, erläutert Produktmanager Harald Jungbäck. Zudem erhöhe sich die Port-Effizienz signifikant, da mit den neuen Miniaturstecksystemen bis zu 128 Duplex-Ports pro 19-Zoll-Höheneinheit realisierbar sind.

Weitere technische Details

Die Stecksysteme MDC und SN sind für die Realisierung von Multimode-SR4- und Singlemode-DR4/PSM4-OSFP- und QSFP-DD-Transceiver konzipiert. Hierbei muss ein direkter passiver Port-Breakout der vier einzelnen Duplex-Ports am Steckgesicht des Transceivers möglich sein.

Beide Steckverbinder sind echte Push-Pull-Duplex-Modelle, die in Vollkeramikferrulen-Technik gefertigt werden und zu den VSFF-Verbindern („Very Small Form Factor“) zählen. In die dünnen und gelfreien FRNC-LSZH-Innenkabel („Flame Retardant Non-Corrsive“ – „Low Smoke Zero Halogen“) der Trunks passen bis zu 192 Glasfasern.

„Die vier einzelnen MDC-/SN-Stecker je Quad-Kupplung der Trunk-Peitschen, können im Servicefall einzeln aus der Quad-Kupplung gezogen werden, während die anderen drei Ports in Betrieb bleiben. Die einzelnen Duplex-Ports stehen an der Front der 19-Zoll-Gehäuse zum direkten Port-Breakout zur Verfügung, was besonders in Spine-Leaf-Architekturen ein großer Vorteil gegenüber so genannten ‚Array-Steckern‘ ist, wie zum Beispiel dem MTP/MPO“, verdeutlicht Jungbäck.

(ID:49823204)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung