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Die Flash-only-von Netapp

In dieser Woche nun stellt Netapp seine erstes rein Flash-basiertes Array EF540 vor. Einen Eindruck über die Leistungsfähigkeit vermitteln Netapp-interne Benchmarks. Demnach drückt das System bei 300.000 IOPs die Latenz unter eine Millisekunde, trotz hochverfügbarer, fehlertoleranter Architektur. Denn das Storage-System basiert auf dem in dem bisherigen Betriebssystem-Design für die E-Serie „Santricity“, welches etwa Funktionen wie Snapshot und Replikation, Online-Management und Monitoring ermöglicht.
EF540 kann bis zu 1.500 Platten ersetzen. Geschäftskritische Datenbankapplikationen lassen sich bis zu 500 Prozent schneller als in herkömmlichen Storage-Umgebungen ausführen. Laut Pawlowski kann EF540 das Problem der Überprovisionierung von Storage beheben und senkt die Kosten durch geringere Raum-, Strom- und Kühlungsanforderungen erheblich. Ein Tiering im herkömmlichen Sinne ist überflüssig.
Tiering und Überhang adé
EF540 wir in verschiedenen Formaten ausgeliefert: auf zwei Höheneinheiten mit zwölf und 24 Laufwerken, als 19,2- und 9,6-Terabyte-System. Die unterstützte Laufwerktype ist 2,5-Zoll-SSD mit 800 Gigabyte. Die Basis-I/O-Schnittstelle ist 8-Gigabit-Fibre-Channel. Darüber hinaus gibt es folgende Optionen: 6-Gigabit-SAS, 10-Gigabit-iSCSI und 40-Gigabit-Infiniband.
Auf lange Sicht bedeutsamer als das dedizierte System EF540 dürfte die Ankündigung von „Flah Ray“ sein. Denn zwar ließen sich nahezu alle Storage-Anwendungen auf dem EF-540-Array ausführen; dennoch dürfte sich das System im Rechenzentrum nahezu exotisch ausnehmen. Über kurz oder lang, so Pawlowski, dürfte allerdings jedes System der E-Serie ein hybrides System sein.
Hybrid in einem anderen Sinne werden die Flash-Ray-Systeme werden. Denn diese sind zwischen den dedizierten System von Netapp und den „Clustered Data Ontap“-Systemen für Shared Infrastrctures angesiedelt. Hier sollen sich „das Beste aus den beiden Storage-Welten“ – Disk und Flash – miteinander verbinden.
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