RI-Solution feiert Erfolge nach Migration auf HP-Systeme

HP vervierfacht bei der BayWa die SAP-Leistung bei stabilen Kosten

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Verspätung und endlich Einheit

Wenn auch verspätet, so erreichte RI-Solution mit dem Projekt doch alle gesetzten Ziele. Vor allem gelang es, die Betriebs- und Service-Prozesse wie geplant zu vereinheitlichen. Doch Der Qualitätsgewinn geht über das Monitoring weit hinaus.

„Durch die stärkere Standardisierung hat sich auch die Aktualität der Systeme, was Firmware, Patches und Ähnliches angeht, deutlich erhöht“, zählt Weber einen weiteren Nutzen auf. In allen Bereichen einheitlich auf HP-Technologie zu setzen, vereinfache zudem das Change- und Problem-Management und ermögliche eine optimale Ressourcen-Nutzung. „Unserem Ziel, höchstmögliche Verfügbarkeit durch proaktives Management, schnellere Fehleridentifikation und schnellere Wiederherstellung nach einem Fehlerfall sicherzustellen, sind wir mit dem Projekt ein gutes Stück näher gekommen.“

Der Dienstleitungsvertrag

Für einen möglichst störungsfreien Betrieb sorge überdies das Service-Konzept, das RI-Solution mit HP vereinbarte. Der Dienstleister sichert die Infrastruktur mit den HP Critical Services gegen Ausfallzeiten ab. Das Modell basiere darauf, dass der Support nicht erst im Störfall reagiert, sondern potenzielle Fehlerquellen so weit als möglich schon im Vorhinein ausschließe und so die Risiken minimiere.

Darüber hinaus verfolge HP einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur technische Aspekte berücksichtige, sondern auch Prozesse und Menschen in die Betrachtung einbeziehe.

Verbesserung der SAP-Antwortzeiten um bis zu 30 Prozent bei weniger Energieaufnahme

Aber nicht nur die angestrebte Standardisierung der Betriebs- und Service-Prozesse wurde mit dem Projekt erreicht. Auch die Vorgaben in puncto Performance erfüllt die neue Infrastruktur. Allein die Antwortzeiten der SAP-Anwendungen verbesserten sich durchgehend um 20 Prozent, teilweise sogar um 30 Prozent, was zurückzuführen ist auf die Scale-Out-Architektur der SAP-Dialog-Instanzen auf Basis von x86-Blades sowie die I/O-Leistung und die Single-Core-Performance der Integrity-Systeme.

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An einer Stelle spare RI-Solution sogar Geld. Weil die neuen Server, insbesondere die Blade-Systeme, deutlich Energie-ffizienter arbeiteten als die älteren Rack-Server, sank der Stromverbrauch für den Betrieb des IT-Equipments und für Klimatisierung um 20 Prozent. Das entspricht einer Ersparnis von 25.000 Euro pro Jahr.

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