RI-Solution feiert Erfolge nach Migration auf HP-Systeme

HP vervierfacht bei der BayWa die SAP-Leistung bei stabilen Kosten

Seite: 3/6

Firma zum Thema

Die SAPS auf konvergenten Systemen

Das HP-Konzept basiert auf einer einheitlichen Blade-Technologie – vom „Proliant“-Server über „Integrity“-Systeme bis zu „Superdome“. Das setzt die Verwendung möglichst vieler gleichartiger Komponenten und ein durchgehendes Management-Konzept voraus. Die Hardware-Ressourcen lassen sich mit einem einzigen Werkzeug, „HP Systems Insight Manager“ (SIM), überwachen und steuern.

Wie Weber ausführt, habe HP nicht nur die geforderte Vereinheitlichung der Gesamtinfrastruktur eingelöst, sondern auch ein schlüssiges Konzept für die Systemplattform vorgelegt, auf der die SAP-Anwendungen laufen sollten. Zugleich ging HP die Verpflichtung ein, alle von RI-Solution für den fünfjährigen Planungshorizont definierten Leistungswerte zu erreichen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Der SAPS-Wert (SAPS = SAP Application Performance Standard) der von RI-Solution betreuten Systeme lag vor Projektbeginn bei 160.000. Nach der Modernisierung sollte sich die Leistung auf mindestens 275.000 SAPS steigern lassen. Gleichzeitig sollten sich die Antwortzeiten der Applikationen für die Nutzer um 20 Prozent verkürzen, und das trotz SAP-Release-Wechsel und Unicode-Migration.

Flexibilität durch Scale-out-Architektur

Das HP-Konzept für die SAP-Infrastruktur bedeutete einen Bruch mit dem Bestehenden. Denn für die Systeme, die RI-Solution bis dahin auf einer virtualisierten Unix-Host-Architektur mit mehreren logischen Partitionen betrieb, schlug HP eine so genannte Scale-out-Lösung vor: Das Gros der SAP-Systeme sollte auf eine Vielzahl dedizierter Unix-Blades der Integrity-Baureihe migriert werden.

Letztlich stach HP damit ein Gegenkonzept aus, das RI-Solution ebenfalls evaluiert hatte. Dieses Konzept zielte in Richtung Scale-up und hätte die Host-Logik mit vergleichsweise aufwändigen Unix-Maschinen fortgeschrieben.

Ein entscheidender Pluspunkt für HP waren die Kosten. „Technisch hätten beide Konzepte funktioniert“, räumt Weber, der Leiter IT-Infrastruktur bei RI-Solution, ein. „Bei den Service-Kosten hat sich das HP-Angebot jedoch signifikant von dem Alternativkonzept unterschieden.“

weiter mit: Scale-up durch Scale-ou

(ID:2051131)