RI-Solution feiert Erfolge nach Migration auf HP-Systeme

HP vervierfacht bei der BayWa die SAP-Leistung bei stabilen Kosten

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Scale-up durch Scale-ou

Wie der Manager erläutert, hätte das Unternehmen bei einem Scale-up-Ansatz wesentlich mehr Geld in hochwertigen Service investieren müssen. Denn der Ausfall des zentralen Host-Systems hätte weitaus größere Auswirkungen als ein Störfall in einer dezentralen Scale-out-Architektur. Der Anwender wäre auf einen hochwertigen Service angewiesen, der bei Störfällen extrem schnell reagiert und entsprechend teuer ist.

Weil bei Scale-out dagegen die Last auf mehrere kleine Systeme verteilt wird, ist das Risiko breiter gestreut. Selbst wenn Hardware großflächig ausfiele, wäre RI-Solution immer noch in der Lage, einige Blade-Server in ein funktionierendes Enclosure zu stecken und geschäftskritische Produktivsysteme wieder hochzufahren.

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Das Unternehmen ist aber nicht zwingend darauf angewiesen, dass die Störung der Hardware unverzüglich behoben wird. Dadurch spart es Service-Kosten.

Pluspunkt: Gesamtkosten

Auch für ein ungeplantes Wachstum sah RI-Solution Vorteile im Scale-Out. In der Vergangenheit war das Unternehmen mit den Lastanforderungen schon an die Grenzen monolitischer Systemen gestoßen. Das hatte mehrere hohe Investition in neue Großsysteme zur Folge.

In dem HP-Angebot sieht Weber die Chance, die Infrastruktur granular hochzurüsten. Zudem könne RI-Solution bei der Wartung mit einer Vielzahl von Blades, die sich zwischen mehreren Enclosures umstecken lassen, flexibler agieren, sagt er. Wenn ein Host-System zu Wartungszwecken heruntergefahren werde, stünden alle Applikationen still.

„Wir hatten die Wahl zwischen zwei grundlegend unterschiedlichen Architektur-Konzepten“, resümiert Weber. „Beim Vergleich der Gesamtkosten hat sich das HP-Angebot als wirtschaftlich überlegen erwiesen und uns so überzeugt, dass wir das Risiko des Anbieterwechsels für unsere SAP-Systemlandschaft eingegangen sind.“Um das Risiko zu senken, verpflichtete RI-Solution HP als Generalunternehmer für die Migration der SAP-Landschaft

weiter mit: SAP- und Nicht-SAP-Systeme auf Blades umgestellt

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