Eine Vision für Europas Weg zur Autonomie vor auf einer Wachstumskonferenz - wohl eher nichtHoneywell will den deutschen Gebäudebestand automatisieren
Fehlstart?! Honeywell ist zweifelsohne ein erfolgreicher Konzern, etwa im Bereich „Building Automation“. Datacenter sollen zu den Schlüsselbereichen gehören, insbesondere in Deutschland, wo der US-Konzern, genauer: in Ratingen, gerade ein 'Building Automation Center' eröffnet. Das erste „European Growth Symposium“ des Herstellers hat in dieser Woche, in München stattgefunden.
Das Bild stammt aus der Honeywell-Broschüre „Resiliance, Efficiancy and Safety at The Center of Your Data “.
(Bild: Honeywell)
Eingeladen zu dieser ersten „Growth“-Konferenz waren etwa 100 Partner. Sollte es, wie etwa für die Podiumsdiskussion angekündigt, um Rechenzentren gehen, oder auch „nur“ um „Why Germany’s Autonomy Moment is Now“ so dürfe dieses Panel symptomatisch sein für eine Themaverfehlung.
In der Diskussion (v.l.: )Moderator Anant Maheshwari, President & CEO Global Regions bei Honeywell befragt die Panelisten, Florian Strasser, CEO von GWF, Pascal Arthur Turchi, COO der Scutum Group und Jason Buttle, Managing Director bei GBE Converge – A Mitie Business.
(Bild: uo/Vogel IT-Medien GmbH)
Die Diskutanten stammen aus Großbritannien, der Schweiz und Frankreich, keiner aus Deutschland, keiner, der sich im Bereich Rechenzentren auskennt - der Schweizer, Florian Strasser, CEO von GWF, mit „Utilities“, insbesondere der Wasserversorgung, der Franzose, Pascal Arthur Turchi, COO bei der Scutum Group, mit Kliniken und Krankenhäusern und der Brite, Jason Buttle, Managing Director, GBE Converge – A Mitie Business, mit Feuerlöschanlagen. So haben sich die Aussagen bezüglich Datacenter auch darauf beschränkt zu bekräftigen: Das ist ein interessanter Markt.
Danach gefragt, wie die Unternehmen der Diskutanten zusammen mit Honeywell denn wachsen wollen, dürften die Aussagen auch anders ausgefallen sein, als erwartet: Der Schweizer: Wir arbeiten hart daran, dass Wasser für die Bürger eine zugängliche Ressource bleibt; es geht nicht um Wachstum, der Franzose: In den USA ist es üblich, Krankenhäuser und Kliniken einem Rating zu unterwerfen, das haben wir in Europa nicht, jedenfalls noch nicht, der Brite: Wir fahren gut mit Honeywell, wünschen uns aber einen Standard für die Verkabelung von Löschsystemen.
Billal M. Hammoud, President and CEO des Geschäftsbereichs Honeywell Building Automation, hat das Interview gegeben.
(Bild: Honeywell)
Laut Billal M. Hammoud, President and CEO des Geschäftsbereichs 'Honeywell Building Automation', eine Unternehmensgruppe, die Produkte, Software und Technologien entwickelt, die nach Honeywell-Angaben in mehr als 10 Millionen Gebäuden weltweit eingesetzt werden, um diese Einrichtungen sicher, Energie-effizient, nachhaltig und produktiv zu machen. Dafür fokussiere man sich in der Gruppe auf drei Bereiche, Skalierung, basierend auf aus Daten entwickelten Mustern, den Betrieb mit Hilfe eines Framework für ein Building Control System, sowie Sicherheit, etwa Zugangskontrollen, (siehe dazu: „Discover our areas of Focus for data centers“ auf der Honeywell-Website). Das Reporting allerdings, etwa für das deutsche Rechenzentrumsregister, überlasse Honeywell Partnern.
Danach gefragt, welche Partner hierzulande zu nennen seien, hat es gesagt: Es sind viele. Gefragt nach der Ausrichtung auf Rechenzentren, hat er gesagt: „Datacenter ist für Honeywell eines der Schlüsselbranchen in ganz Europa.“ Die Website verrät mehr: In 62 Ländern unterhält Honeywell Vertriebseinheiten für Rechenzentren, beschäftigt mehr als 10.000 Integratoren und ist in rund der Hälfte aller weltweit laufenden Rechenzentren zu finden.
Das wäre einmal der Bereich „Schutz und Sicherheit für Vermögenswerte und Mitarbeiter“. Nach Website-Angaben lassen sich Honeywell-Systeme in der Reduzierung von Risiken einsetzen inklusive Prävention und Fähigkeit, schnell auf kritische Vorfälle zu reagieren. Eine zustandsbezogene Wartung könne zudem das Risiko eines Anlagenausfalls erkennen bevor es dazu kommt. Mehrstufige Sicherheitssystem seien in der Lage, sicherzustellen, dass ein Standort den Schutz und Kontrolle hat, um Ausfallzeiten und Einbruchsgefahren zu minimieren.
Im Portfolio
Dazu gehört auch ein Batterie-Management-System, OT-Cyber-Sicherheitsbewertungen und Anwendungen sowie Single Pane of Glass zur Verwaltung von Alarmen und kritischen Vorfällen. Dazu kommen Systeme für 'Critical Incident Early Detection', also Gas-, Rauch-, Wasser- und Batteriedetektion, Kontrollen für die Notstromversorgung und verteilte Energie-Erzeugung, Katastrophen-Management, Orchestrierung und Wiederherstellung.
Betriebliche Effizienz und Energie-Management gehören ebenfalls in den Fokus von Honeywell. Dazu gehören Angebote zur Kühleroptimierung und digitalisierten Wartung, das integrierte Management von kritischen Strom- und Kühllasten sowie insgesamt ein thermisches Last-Management und die -Optimierung.
In der Beschreibung des Münchner Events heißt es übrigens: „Deutschland wurde für die Veranstaltung als einer von Honeywells Top-Wachstumsmärkten weltweit ausgewählt, angetrieben durch die reichen industriellen Möglichkeiten des Landes. Mit den rasanten Fortschritten in der Technologie-Dreierkombination aus KI, Cloud und 5G-Konnektivität ist Deutschland nun perfekt aufgestellt, um durch die Anpassung von vernetzten Technologien neue Produktivitäts- und Wachstumsraten zu erzielen.“
Stand: 08.12.2025
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Honeywell in Deutschland
In den Worten von Suresh Venkatarayalu, dem Senior Vice President und Chief Technology Office sowie President vom Geschäftsbereich 'Honeywell Connected Enterprise', klingt das wie folgt: „Wir sehen Deutschland nicht nur als einen Eckpfeiler der europäischen Industrie, sondern auch als eine treibende Kraft für globale Innovationen, die bereit ist, bei der Industrie- und Gebäude-Automatisierung eine Vorreiterrolle zu übernehmen, die auf jahrzehntelanger industrieller Tradition und Erfahrung beruht.“ Und zu der Veranstaltung setzt er hinzu: „Dieses Symposium ist eine wichtige Plattform für uns, um gemeinsam mit unseren europäischen Kunden und Partnern an KI-basierten Lösungen und vernetzten Technologien zu arbeiten, die ihre drängenden Probleme von heute lösen - von der Reduzierung des Energieverbrauchs über die Maximierung der Sicherheit bis hin zur Verbesserung der Produktivität und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit."
Wie schon erwähnt hat Honeywell zeitgleich mit der Veranstaltung in Ratingen eine neue Einrichtung eröffnet, die als Kompetenzzentrum für vernetzte Gebäude dient. Sie verfügt über die jüngsten Gebäudetechniken vom Hersteller zur Verbesserung von Betriebseffizienz, Sicherheit, Lebensqualität und Energie-Management sowie Schulungseinrichtungen, in denen sich Ingenieure und Installateure aus Deutschland mit diesen vertraut zu machen.