Systemverwaltung der einfachen Art

Enterprise Manager bügelt Microsoft-SCCM-Falten aus

Seite: 4/4

Firmen zum Thema

SCCM geht auch einfacher

Die einfachere Benutzbarkeit der weitreichenden technischen Möglichkeiten von SCCM stand auch beim weitere Design im Vordergrund. Das soll den Schulungsaufwand von SCCM reduzieren.

Darüber hinaus können die Kosten für den Aufbau des Knowhows in der Firma deutlich sinken. Wird in einem Unternehmen neben SCCM auch der Enterprise-Manager eingeführt, so muss nur noch eine weitaus geringere Anzahl von Personen mit allen Facetten von SCCM vertraut sein.

Bildergalerie

Ein Blick auf die Standardoberfläche des SCCM zeigt, wie sich diese Vorteile ergeben: Obwohl Microsoft für jedes SCCM-Objekt granular steuerbare Einstellungen für die Berechtigungen zur Verfügung stellt, werden trotzdem stets alle Objekte in der SCCM-Console angezeigt – eine Situation, die wenig geschulte und unerfahrene Anwender sehr schnell überfordern kann und zu Fehlbedienungen führt.

Nur das Relevante ist sichtbar

Diese Komplexität der Objekte bleibt in der Web-Ansicht der Matrix 42-Lösung verborgen: Die Anwender sehen in der gewohnten Browser-Oberfläche nur die für sie relevanten Einstellungen. Ein verzweifeltes „Herumklicken“ auf Einstellungen, die nicht reagieren, unterbleibt.

Die Erfahrung zeigt, dass die Schulung der Anwender für alle komplexen Bereiche von Microsoft SCCM gewöhnlich zwei bis drei Wochen in Anspruch nimmt. Für Anwender im Help-Desk, die ihre SCCM-Aufgaben mit dem Matrix-42-Tool erledigen, liegt der Schulungsaufwand hingegen bei gerade einmal bei vier Stunden.

Optimierte Paketverteilung erleichtert eine wichtige Aufgabe der IT

Die Verteilung von Softwarepaketen ist faktisch das „Brot- und Buttergeschäft“ im Client-Lifecycle-Management. Durch den Enterprise Manager für SCCM wird die Paketverteilung nachhaltig beschleunigt. Dies war eine der großen Herausforderungen, mit der sich die Entwickler konfrontiert sahen, denn die Paketierungsaufgaben gelten nicht ohne Grund als sehr fehleranfällige und zeitintensive Disziplin des Systems-Management.

Der Unterschied zum Standard-SCCM besteht darin, dass beim Enterprise Manager eine echte Softwareverteilungslogik zum Einsatz kommt, mit deren Hilfe die Bereitstellung von Software entschieden vereinfacht wird. Dazu kommt ein simples Paket-Management inklusive verlässlicher Reihenfolgesteuerung zum Einsatz, das sowohl Zeit als auch Bandbreite eingespart.

Ein weiterer häufig geäußerter Kritikpunkt beim SCCM ist das Fehlen einer Funktion, die eine „Push“-Installation ermöglicht. Also eine Option, die es einem Systembetreuer ermöglicht, ein beliebiges Softwarepaket sofort und gezielt auf einem oder mehreren Rechnern in seinem Netzwerk zu installieren.

Soll die IT gängige „Service Level Agreements“ (SLAs) im Unternehmen erfüllen, so ist eine solche Funktion unbedingt notwendig. Microsoft SCCM kann für diese Anforderungen lediglich mit Workarounds aufwarten, die dem Anspruch einer sofortigen Installation auf ausgewählten Systemen kaum gerecht werden können.

Weitere Vorteile

Im Vergleich zu den von SCCM angebotenen Standardverfahren werden mit dem Matrix-42-Werkzeug folgende Verbesserungen zur Verfügung stellt:

  • Installationen mit genau definierten Reihenfolgen und Abhängigkeiten von Softwarepaketen sind ohne Schwierigkeiten möglich, da dem Systemverwalter eine eigene Paketdefinitionen mit Reihenfolgesteuerung zur Verfügung steht.
  • Eine erweiterte Funktionalität kann bei Installationsabbrüchen unter Verwendung technischer sowie betriebswirtschaftlicher Informationen als Basis für den Rollout verwendet werden.
  • Der Paket-Download ist beim Enterprise-Manager wahlweise über das ProtokollHTTP als auch über das LAN möglich.
  • Ergänzt werden diese Möglichkeiten durch eine nachvollziehbare und übersichtliche Paketreplikation mit grafischen Informationen zu verfügbaren und fehlenden Paketen sowie einer Berechnung der Verteilungsdauer

Das Rollout Management der Lösung verschafft der IT eine deutlich höhere Flexibilität bei der Verteilung der Software: Auf diese Weise können die IT-Verantwortlichen dann auch relativ problemlos Test- oder Beta-Pakete auf eine kleinere Anzahl von Maschinen direkt im Praxisbetrieb verteilen.

Die Informationen sind flexibel zu verwenden

Die Zieldefinition lässt sich bei Bedarf zum Beispiel per „Excel“-Lste oder „copy & paste“ importieren und ad hoc modifizieren. Selbst aus beliebigen externen Datenquellen wie beispielsweise Dateien mit Kostenstellen oder ausgelesenen Barcodes aus einem Lagersystem, importiert der Enterprise Manager die Zielgruppen für die Pakete und das Rollout.

Allerdings existieren in den gewachsenen Strukturen zahlreicher Unternehmen in der Praxis viele Systeme, die fern des Verzeichnisdienstes verwaltet werden müssen. Dank einer speziellen Technik im Enterprise Manager, die als „Closest Server Detection“ bezeichnet wird, verwendet ein Client stets den Server, der für ihn über das Netzwerk am nächsten liegt.

Ein weiteres Feature zur Optimierung ist der „Checkpoint Restart“: Kommt es beispielsweise während einer Softwareverteilung zu einer Unterbrechung der Netzwerkverbindung, so wird der Download stets an der zuletzt bekannten Stelle fortgesetzt; der ansonsten zeitaufwändige und fehlerträchtige Neubeginn entfällt.

Der Autor:

Roland Schäfer ist ein freier Autor.

(ID:2052634)