Systemverwaltung der einfachen Art

Enterprise Manager bügelt Microsoft-SCCM-Falten aus

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Ungeschultes Personal ist ein „No-go“

Dies ist schon allein aus Sicherheitsgründen nicht machbar, da die Anwenderfreundlichkeit der Konsole von SCCM nicht auf die Bedürfnisse wenig geschulter Anwender ausgerichtet ist. Alle Aufgaben, die mit dieser Software ausgeführt werden sollen – ganz gleich ob sie beispielsweise das Ausrollen von Software (Deployment) oder eine Aufgabe im User Help Desk betreffen – verlangen, dass die entsprechenden Personen an der Konsole „Microsoft Management Console“ (MMC) arbeiten.

Bei der hohen Lernkurve, die der Komplexität dieses Werkzeugs geschuldet ist, besteht ein hohes Risiko, dass die Anwender unabsichtlich oder schlicht aus fehlender Sachkenntnis den Systemen Schaden zufügen oder einen kompletten Stillstand einer wichtigen IT-Komponente verursachen.

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Heutige IT-Abteilungen befinden sich in der Situation, dass sie auch gegenüber anderen Unternehmensbereichen als interner Dienstleister auftreten, der sich bei der Lieferung seiner Leistungen an bestehende Service Level Agreements (SLAs) binden muss. Beim Einsatz von SCCM in Enterprise Umgebungen bestehen allerdings die besten SLAs, die eine IT-Abteilung ihren internen Kunden garantieren kann, in einem Zeitfenster von zwei bis vier Stunden: Eine Spanne, die für den professionellen Einsatz in diversen Bereichen inakzeptabel ist.

Bremse für ein schnelles Roolout

Weitere Probleme betreffen die in diesem Zusammenhang immer wieder geforderte Möglichkeit, mit Hilfe der Systems-Management-Lösung auch ein schnelles Beta-Rollout in der Firma durchführen zu können, das genau nach den Spezifikationen der IT abläuft. Hohe Flexibilität in diesem Bereich kann beim Einsatz von SCCM eben so wenig geboten werden, wie eine Einbindung der Endanwender.

n vielen Firmen sollen zwar die Softwarepakete kontrolliert und strukturiert ausgerollt werden, aber die Anwender oder auch nur eine spezielle Anwendergruppe soll in der Lage sein, selbst den Zeitpunkt zu bestimmen, wann genau sie diese Software auf ihren Systemen installieren will – im Idealfall über ein Shop-System.

All die hier aufgeführten Problempunkte zeigen deutlich, dass es mit SCCM zwar möglich ist, viele Aufgaben des Systems-Management auch in großen Netzwerken zu lösen, dass die Applikation aber in vielen Fällen nicht dazu geeignet ist, ein Service-orientiertes Management der IT zu realisieren.

Matrix42 Enterprise Manager für SCCM

Aus diesen Gründen hat der deutsche Softwarehersteller Matrix 42 mit dem „ g entworfen, die sich besonders für den professionellen Einsatz in mittleren und großen IT-Infrastrukturen eignet. Das Werkzeug stellt dem Systemprofi Ergänzungen zur Verfügung, durch deren Einsatz die tägliche Arbeit der Systemverwalter deutlich vereinfacht und beschleunigt werden kann.

So erweitert das Produkt die Microsoft-Suite SCCM zunächst um eine intuitiv zu bedienende und einheitliche Web-Konsole. Die Bedienung von SCCM kann damit auch für nicht IT-affine Personen leichter werden, wirbt Matrix 42.

Während Microsoft bei der Bedienung von SCCM ganz klar die reinen IT-Administratoren im Auge hat, erlaubt der Enterprise Manager beispielsweise auch eine weitgehende Delegation durch eine rollenbasierte Reduktion der Features. So bietet das Web-Portal einen vergleichsweise übersichtlichen Einstieg in alle SCCM-Aufgaben vom Inventory, über die Planung von Software-Rollouts und die Verteilung von Software bis hin zum Troubleshooting.

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