Kompakt und modular – die neue unterbrechungsfreie Stromversorgung

Eaton-USVs geleiten Rechenzentren in den Energiesparmodus

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PUE in Heller und Pfennig, in Euro und Cent

Die Eaton-USV kann bei Temperaturen bis zu 40 Grad betrieben werden, ein Wert, den mittlerweile auch viele Server erreichen. Damit lässt sich die Kühlung für diesen Teil der Rechenzentrumsausstattung reduzieren und das wiederum kann den Effizienzgrad, in Englisch: Power Usage Effectiveness (PUE), für ein komplettes Rechenzentrum erheblich verbessern.

Auf der Google-Website „Effizienz: So machen wir das“ wird erläutert, wie sich der PUE-Wert errechnet: 2,0 bedeutet, dass für jedes Watt, das für den Betrieb von IT-Geräten verwendet wird, ein weiteres Watt zur Kühlung der IT-Geräte und zur Stromverteilung aufgewendet werden muss. Je stärker der PUE sich einem Wert von 1,0 annähert, desto mehr Energie wird für die Rechenaufgaben selbst verwendet.

Abbildung 3: Eine Beispielrechnung für den Unterschied von ein paar PUE-Punkten.
Abbildung 3: Eine Beispielrechnung für den Unterschied von ein paar PUE-Punkten.
(Bild: Eatin)
Da zahlt sich jede Senkung in erheblichem Maße aus (siehe: PUE-Rechner von Vodafone). Kostete die Kilowattstunde 0,10 Pfund und der Verbrauch betrüge 1 Megawatt, käme man bei einem Unterschied von 0,1 im PUE-Wert (von 1,7 auf 1,6) auf 87.600 Pfund im Jahr und 460 Tonnen CO2 weniger (siehe auch: Abbildung 3).

Der Vorteil von Modularität und Standards

Ist ein USV-System so modular aufgebaut wie das Eaton-System können Anwender noch auf einen weiteren Vorteil hoffen. Sie müssen nicht ein voll ausgestattetes Rack nehmen und damit wie seit jeher in Vorleistung einer zu erwartenden IT-Skalierung gehen. Das wird laut Jorma Mannerkoski, Vice President Sales, Northern Europe, in den meisten Rechenzentren nach wir vor so gehandhabt.

Da aus Verfügbarkeitsgründen zudem spiegelgleich redundante Anlagen angeschafft werden, erhöht sich die Überkapazität noch. Sinnvoller wäre es seinen Ausführungen zufolge, kleinere Einheiten anzuschaffen und quasi in einem Active-Active-Mode zu betreiben. Bei Peaks und bei Störungen übernehmen die jeweils anderen. Reine Backup-Systeme, die eigentlich nur Strom verbrauchen, kommen in diesem Modell nicht vor.

Die Eaton-USVs bestehen aus Standardkomponenten; etwa aus China oder Thailand. Die Optimierung und das Design der gesamten Anlage mache den Unterschied, so der Hersteller. Doch speziell die 93PM-Analge punktet durch eine Multilevel-Inverter-Technik. Eine Leistungsminderung durch kapazitive Lasten, wie sie etwa auch noch moderne Blade-Server aufweisen, wird so verhindert.

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