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IT-Trends und die nötige Anpassung auch in kleinen Unternehmen , Teil 1

Durch Anpassung der IT zum gewinnbringenden Daten-Management

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Die Virtualisierung

Transparenz durch Virtualisierung
Transparenz durch Virtualisierung
(Bild: Microsoft)
Dank Virtualisierung kann ein physisches System in mehrere virtuelle Systeme unterteilt werden, von denen jedes unabhängig mit anderen Geräten, Anwendungen, Daten und Benutzern interagieren kann. Der Einsatz einer Server-Virtualisierung ermöglicht ein bis dahin nicht dagewesenes Maß an Skalierbarkeit und Elastizität.

Andererseits können durch Virtualisierung mehrere physische Ressourcen zu einer einzigen virtuellen Ressource zusammengefasst werden. Die Speichervirtualisierung ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie mehrere Netzwerk-Speicher-Ressourcen zu einem einzigen Speichergerät kombiniert werden können. Durch die Speichervirtualisierung werden die Nutzung und das Management von Speicherressourcen einfacher und effizienter.

Die Hypervisor-Software macht die Virtualisierung möglich. Diese Software trennt Betriebssystem und Anwendungen von der Hardware, um den Betrieb unterschiedlicher Betriebssysteme und Applikationen ohne Abhängigkeiten, nebeneinander auf einem Host-System zu ermöglichen. Beispiele für Hypervisor-Software sind „Microsoft Hyper-V“, „Citrix XenServer 5“, „VMware vSphere 4“, „Oracle VirtualBox“, „VMware Server 2.0“, „VMware vCenter Converter“, „Evalaze“ und „Parallels Desktop 4“ für Windows & Linux.

Was soll virtualsiert werden?

Die Entscheidung für den Einsatz von Virtualisierung ist meist schnell getroffen, jedoch erfordert auch die Virtualisierung eine bewusste Entscheidung für eine oder mehrere Virtualisierungsmethoden sowie für die Hypervisor-Software. Bei den Virtualisierungsmethoden werden die folgenden Haupttypen unterschieden: Server-, Storage-, Netzwerk-, Applikationsvirtualisierung und virtuelle Desktops.

Server-Virtualisierung dient der Konsolidierung der Rechenzentrumsinfrastruktur. Die häufig auf Spitzenlasten ausgelegten Infrastrukturen werden im Normalbetrieb nicht ausgelastet und sind somit ineffizient und teuer. Die Server-Virtualisierung kann für eine ausgeglichene Auslastung der Ressourcen sorgen.

Die Storage-Virtualiserung oder auch Storage Area Network (SAN) verbindet Storage-Systeme und ermöglicht eine effektive Auslastung und ein zentrales Management der vorhandenen Speicherressourcen.

Gut überlegen!

Die Netzwerkvirtualisierung bildet ein nach außen abgeschirmtes Netzwerk über verschiedene physische Netze. Aktuell ist die Software-defined Networking (SDN) in aller Munde. In diesem Zusammenhang werden drei Technologien für die Netzwerkvirtualisierung beschrieben.

Applikationsvirtualisierung (Anwendungsvirtualisierung) ist das lokale Ausführen von Desktop- oder Server-Anwendungen, ohne dass diese auf dem ausführenden System installiert werden müssen.

Aufgrund der großen Vielfalt an Virtualsierungstechnologien, Anbietern und der Tatsache, dass alle IT-Ressourcen (Hardware, Software, Netzwerk) betroffen sind, führt nur ein übergreifendes Konzept zu Kosteneinsparungen und ermöglicht somit ein zentrales Monitoring und Management der vorhandenen IT-Ressourcen.

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