Mit einer umfassenden Portfolio-Erweiterung will Lenovo das 30jährige Bestehen der Marke „Thinksystem“ gebührend feiern. Die „Infrastructure Solutions V3“ sollen Unternehmen jeder Größe dabei helfen, hybride Multicloud- und Edge-Umgebungen sowie herkömmliche und Künstliche Intelligenz (KI)-Workloads bereitzustellen und zu verwalten.
Die „Thinksystem“ -Server gibt es jetzt sein 30 Jahren. Zu den Herausforderungen, die die Systeme heute erfüllen müssen gehören neben Performance und Zuverlässigkeit auch ein offnenes Ökosystem, Nachhaltigkeit, Effizienz und Sicherheit.
(Bild: Lenovo)
Vor 30 Jahren kam der erste x86-Server mit der Bezeichnung Thinksystems auf den Markt. Heute feiert Lenovo diese Tatsache als „einen entscheidenden Durchbruch in der Enterprise Computing-Technologie“; denn damit sei ein „offenes Ökosystem für Innovationen“ ermöglicht worden.
Das Infrastructure-Solutions-V3-Portfolio, das neben Thinksystem- auch „Thinkagile“- und „Thinkedge“-Server mit jüngsten Prozessoren von Intel-, AMD- und ARM sowie Storage-Produkte enthält, sowie „Nvidia AI Enterprise Software“ und die Security-Software „Lenovo Thinkshield“ enthält, soll „eine einzigartig offene Struktur mit fortschrittlichem Management, herausragender Zuverlässigkeit und erweiterter Sicherheit“ bieten, die Unternehmen dabei hilft, in der Zukunft zu bestehen.
Kirk Skaugen: „Thinksystem“ soll es mit Leistung und offener Struktur den Kunden die Datennutzung leichter machen, um die größten Herausforderungen der Menschheit zu lösen.
(Bild: Lenovo)
Kirk Skaugen, Executive Vice President, Lenovo Group und President of Infrastructure Solutions Group, drückt das so aus: „Mit seinen Infrastrukturlösungen, die ganze Branchen verändert haben, leistet Lenovo seit mehr als 30 Jahren Pionierarbeit. Auf diesem Erbe aufbauend liefern wir jetzt die umfangreichste Portfolio-Erweiterung in unserer Geschichte – mit erstklassiger Leistung, Skalierbarkeit, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Deren offene Struktur soll Kunden die Datennutzung leichter machen, um die größten Herausforderungen der Menschheit zu lösen.“
Dass sich das Datenaufkommen bis 2025 voraussichtlich verdoppeln wird, zeigt sich auch in der Nachfrage nach Datenverarbeitung. Kunden benötigen eine neue IT-Architektur, die Client-Edge-Network-Cloud-Intelligence umfasst. So können sie Daten nutzen und anhand der gewonnenen Erkenntnisse ihr Unternehmen verändern.
Die Verwaltung
Um die Verwaltung von Edge bis zur Cloud zu vereinfachen und mehr Flexibilität zu bieten, stellt Lenovo außerdem „Xclarity One“ vor, eine offene Cloud-Software-Management-Plattform, die „Truscale“, das Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Angebot von Lenovo, Management-as-a-Service und Smarter Support-Analysen in einem zentralen Kundenportal vereint.
Die Software bietet eine, nach Herstellerangaben „benutzerfreundliche“ Oberfläche für die IT-Orchestrierung, Bereitstellung, Automatisierung, Messung und Support-Analyse. Truscale erlaubt ein Pay-as-you-go-Modell, das ein Over-Provisioning verhindern soll und einen Echtzeiteinblick in die Nutzungskosten ermöglicht. Außerdem können Kunden damit den Speicherort der Verwaltungsdaten, öffentlich oder privat, in hybriden Multicloud-Umgebungen anpassen.
Die jüngste Generation der hyperkonvergenten Infrastrukturangebote von Lenovo Thinkagile V3 von Lenovo ist mithilfe von Partnern vorab integriert. Unter den Partnern befinden sich Microsoft, Nutanix und VMware-Software. Kunden könnten den Komfort einer Cloud-ähnlichen Erfahrung mit der Sicherheit und Kontrolle traditioneller On-Premises-Installationen kombinieren, heißt es von Lenovo.
So gibt es drei neue „Lenovo Truscale Microsoft Azure Deployment Ready Solutions“:
die „SQL AI and Machine Learning (ML) Insights“ - AI and ML Insights bietet beispielsweise eine zentrale Anwendungsplattform für Data Science - ,
Backup and Site Recovery sowie
Azure Virtual Desktop Infrastructure .
Mithilfe der „Lenovo Thinkagile MX-Systems“ und der Stored-Procedure-Funktionen von SQL-Servern können Datenwissenschaftler und Datenbankentwickler ihre ML-Skripte dort ausführen, wo die Daten liegen. Dadurch werden Kosten, Zeitaufwand und Risiko verringert, da keine Notwendigkeit mehr besteht, Daten vom Speicher zu Testanwendungen über das Netzwerk zu verschieben. Das verbessert letzten Endes die KI- und ML-Leistung, Sicherheit und Ergebnisse.
Die Lösungen sind so optimiert, dass sie jedes Unternehmen in die Cloud bringen und KI für jedes Unternehmen ermöglichen. Kleine Unternehmen, wie Arztpraxen, Einzelhandelsgeschäfte oder Zweigestellen, können hybride Cloud-Umgebungen vom Edge aus betreiben und dabei ein verbrauchsabhängiges Preismodell nutzen.
Das Lenovo AI Innovator Programm
Das Angebot von Lenovo und das der Partner schafft ein Ökosystem, das Unternehmen bei einer erfolgreichen Implementierung von KI hilft. Dazu gehört ein Spektrum an Unterstützung für Kunden, die KI vom Konzept in Realität umsetzen wollen, beispielsweise das kürzlich angekündigte Lenovo AI Innovators-Programm, das unabhängigen Software-Anbietern (ISVs) und ihren Kunden eine zentrale Anlaufstelle bietet, um die Implementierung zu vereinfachen.
Kürzlich hat Lenovo mit der Firma Kroger zusammengearbeitet, um mit der Visual AI-Plattform von Everseen, die von der KI-Einzelhandelslösung von Lenovo, leistungsstarken Servern und den neuesten Nvidia-Grafikprozessoren unterstützt wird, die Kundenbelastung und Bestandsverluste an Selbstbedienungskassen zu verringern. Chris McCarrcik, Senior Manager of Asset Protection Solutions and Technology bei Kroger, äußert: „Die Lösungen von Lenovo und Everseen haben einen fantastischen Nebeneffekt. Wir verzeichnen bereits weniger Fehler an den Selbstbedienungskassen. Das führt nicht nur zu einem geringeren Warenschwund, sondern gibt uns auch einen genaueren Überblick darüber, welche Waren den Laden verlassen. So können wir die Produkte immer wieder nachfüllen, was die Verfügbarkeit für die Kunden erhöht und letztlich unseren Umsatz steigert.“
Stand: 08.12.2025
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An der Edge
Erweiterte Funktionen zur Edge-Automatisierung sollen es zudem vereinfachen, datenbasierte Entscheidungen in kürzester Zeit zu treffen. Die „Lenovo Open Cloud Automation“ (LOC-a), Version 2.5, authentifiziert und aktiviert die zentralen Thinkedge KI-Server vor Ort über ein Telefon und beschleunigt somit die Geschäftseinblicke mit einem voll funktionsfähigen Edge-System innerhalb von Minuten oder Stunden.
Lenovo ermöglicht es Kunden außerdem, vorhandene Ressourcen zu nutzen und gleichzeitig dabei für ein umfassendes zukünftiges Wachstum zu skalieren, etwa mit der „Truscale for HPC Xtrarack“, einer flexiblen On-Premises-Lösung, die HPC-Cluster-Ressourcen maximiert, den gemeinsamen Zugriff steuert und gleichzeitig schnellere Geschäftseinblicke mit flexiblen Rechenressourcen ermöglicht, die as-a-Service bereitgestellt werden.
Schutz der Systeme
Für Unternehmen ist der Schutz von Kunden- und Unternehmensdaten unter Einhaltung gesetzlicher Vorschriften eine grundlegende Verpflichtung. IT-Infrastrukturen müssen gegen immer komplexer werdende Sicherheitsbedrohungen gewappnet sein und ein Höchstmaß an Geschäftskontinuität sichern.
Lenovo reagiert mit weiteren Thinkshield-Funktionen. „Modular Root of Trust“ von Lenovo hilft, vor Cyber-Attacken und anderen digitalen Bedrohungen zu schützen, diese zu erkennen und sie zu überwinden. Dafür sorgt eine Manipulationserkennung und Monitoring, welche in das Chipdesign eingebettet sind, während „Lenovo System Guard“ mit Hardware-Überwachung für erhöhte Sicherheit bei Herstellung, Lieferung und Bereitstellung sorgt. Der Manipulationsschutz von Lenovo für die Lieferkette entspricht auch den Sicherheitsstandards der Branche, einschließlich FIPS 140-3 und NIST SP800-193.
Die Lenovo-Produktionsstätte in Üllő, Ungarn
(Bild: Lenovo)
Abgesehen vom Sicherheitsaspekt, sorgt die global angelegte Lieferkette von Lenovo, die laut Gartner weltweit an neunter Stelle steht, dafür, dass Systeme effizient und zeitnah hergestellt und geliefert werden. Mit einer lokalisierten Fertigungs- und Lieferkette erfüllt Lenovo die Anforderungen und reduziert gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck des Produkts. Lenovo hat seine globale Reichweite vergrößert und bedient über 180 Märkte mit mehr als 35 Produktionsstätten, darunter auch die erste eigene europäische Produktionsstätte, die kürzlich in Üllő, Ungarn, eröffnet wurde.
Neptune im Dienst der Effizienz
In der aktuellen Zeit wird von Unternehmen erwartet, dass sie mit nachhaltigen und verantwortungsvollen Innovationen einem größeren Zweck dienen. Das erweiterte Portfolio von Lenovo wurde für die Kreislaufwirtschaft entwickelt und umfasst Fortschritte in den Bereichen Nachhaltigkeitsdienstleistungen, Verpackungen und Produktdesign, um Kunden bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.
Zu den Nachhaltigkeitsdienstleistungen gehören die „Lenovo CO2 Offset Services“ auf ausgewählten Thinksystem-Servern. Sie sollen Unternehmen dabei helfen, Emissionen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten der Vereinten Nationen auszugleichen.
Darüber hinaus bieten die neu verfügbaren „Truscale Sustainability Services“ eine Pay-as-you-go-Nutzung, die ein Over-Provisioning verhindert und einen geringen Energieverbrauch unterstützt, während die „Asset Recovery Services“ bei der Entsorgung von Altgeräten helfen.
Lenovo tut einiges für die Nachhaltigkeit seiner Produkte und hilft Kunden beim Energiesparen.
(Bild: Lenovo)
Mit der fünften Generation der „Lenovo Neptune Direct Water-Cooling“-Technologie wird die Effizienz von Rechenzentren auf eine breitere Palette von Servern ausgeweitet. Dabei werden Warmwasserkreisläufe zur Kühlung der Systeme wiederverwendet, wodurch die Kunden den Stromverbrauch um bis zu 40 Prozent senken können.
Darüber hinaus nutzt ein besonderes Verpackungsdesign eine Rack-and-Stack-Integrationsmethode, bei der die Server vorinstalliert in Racks ausgeliefert werden. Bis heute wurden dadurch über 1,5 Millionen Kilogramm CO2 eingespart. Zusammen helfen diese Fortschritte den Lenovo-Kunden, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und unterstützen die Vision von Lenovo, bis 2050 ein Net-Zero-Niveau zu erreichen.