Für Red Hat Enterprise Linux AI validiert Dell Technologies und Red Hat kooperieren in Sachen KI

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Nach Angaben von Dell Technologies sind die „Poweredge“-Rechner aus dem eigenen Haus die ersten Server, die für „Red Hat Enterprise Linux AI“ (RHEL AI) validiert wurden. Die Software wird zur bevorzugten Plattform für KI-Deployments auf dem System „Dell Poweredge R760xa“. Die Vereinbarung soll Unternehmen helfen, Large Language Models (LLMs) für Geschäftsanwendungen zu entwickeln, zu testen und auszuführen.

Handshake für jede Menge KI: Dell Technologies und Red Hat kooperieren. (Bild:  frei lizenziert: GrumpyBeere  /  Pixabay)
Handshake für jede Menge KI: Dell Technologies und Red Hat kooperieren.
(Bild: frei lizenziert: GrumpyBeere / Pixabay)

Die Partner Dell Technologies und Red Hat haben ihre Zusammenarbeit in Sachen Künstliche Intelligenz kürzlich bekannt gegeben. RHEL AI sei eine Modellplattform, die auf einem KI-optimierten Betriebssystem basiere und es Anwendern ermögliche, Modelle für Künstliche Intelligenz und generative KI (GenAI) nahtlos zu entwickeln, zu testen und bereitzustellen.

Joe Fernandes, Vice President and General Manager, Generative AI Foundation Model Platforms bei Red Hat, kommentiert das wie folgt: „Künstliche Intelligenz erfordert umfangreiche Ressourcen wie passende Server, Rechenleistung und GPUs. Wenn Unternehmen GenAI-Anwendungsfälle evaluieren und implementieren, benötigen sie dafür eine Plattform, die mit ihrem Unternehmen skalieren kann, gleichzeitig aber auch die Agilität bietet, um zu experimentieren und KI-gesteuerte Innovationen zu entwickeln.“. Die Zusammenarbeite biete Nutzern Sicherheit und Flexibilität, um die Leistung von GenAI-Workloads in hybriden Cloud-Umgebungen zu nutzen.

Die Initiative zielt somit darauf ab, die KI-Erfahrung für Kunden zu vereinfachen, indem die Serverangebote, einschließlich des von Nvidia deinierteten Accelerated Computing, kontinuierlich mit RHEL AI getestet und validiert werden. Die Modellplattform von Red Hat vereint die quelloffenen „Granite“-LLMs von IBM Research, Tools für den Modellabgleich aus dem „Instruct-Lab“-Projekt, die auf der LAB (Large-scale Alignment for Chatbots)-Methode basieren, und einen Ansatz zur Modellentwicklung, der von der Community des Instruct-Lab-Projekts vorangetrieben wird.

Der KI-Stack

Das System ist als optimiertes, boot-fähiges RHEL-Image für individuelle Serverimplementierungen in der Hybrid-Cloud verfügbar. Es ist überdies Teil von „Red Hat Openshift AI“, der Hybrid-Cloud-Plattform für maschinelles Lernen (MLOps), mit der Nutzer Modelle und Instruct-Lab in verteilten Cluster-Umgebungen in großem Umfang ausführen können.

Arun Narayanan, Senior Vice President bei Dell Technologies, erläutert: „RHEL AI für KI-Workloads auf Dell Poweredge Servern zu validieren, gibt Nutzern die Gewissheit, dass die Server, GPUs und grundlegenden Plattformen kontinuierlich getestet und überprüft werden. Das vereinfacht die GenAI-Benutzererfahrung und beschleunigt den Prozess zur Erstellung und Bereitstellung kritischer KI-Workloads auf einem vertrauenswürdigen Software-Stack.“

Und Bob Pette, Vice President, Enterprise Platforms bei Nvidia, ergänzt: „Im schnelllebigen Markt von heute ist es für Unternehmen entscheidend, mit validierten und vertrauenswürdigen KI-fähigen Lösungen ausgestattet zu sein. Nur so können sie mit ihren GenAI-Anwendungsfällen durchstarten.“ ER setzt hinzu: Dank Red Hat und Dell Technologies könnten Kunden von erweiterten GenAI-Funktionen profitieren. Diese Vorteile basierten unter anderem auf der optimierten Nutzung von Nvidia Accelerated Computing in Verbindung mit den GPUs „H100 Tensor Core“ des Herstellers.

RHEL AI wird ab dem dritten Quartal 2024 auf Dell Poweredge Servern verfügbar sein. Im Dell Customer Solution Center können Nutzer die Technik testen.

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