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Synology-Systeme im Einsatz Datensicherung für 70 UNESCO-Standorte

Redakteur: Dr. Jürgen Ehneß

Die UNESCO benötigte eine Lösung, um die virtuellen Maschinen für lokale Redundanz an jedem ihrer 70 Standorte speichern und zudem einige Rechner in der Zentrale der Organisation sichern zu können.

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Die UNESCO ist nicht zuletzt auf Grund ihres Welterbeprogramms im öffentlichen Bewusstsein verankert. Im Juli 2019 wurde etwa das Augsburger Wassermanagementsystem zum Welterbe erklärt. Hier: der so genannte „Hochablass“ am Lech.
Die UNESCO ist nicht zuletzt auf Grund ihres Welterbeprogramms im öffentlichen Bewusstsein verankert. Im Juli 2019 wurde etwa das Augsburger Wassermanagementsystem zum Welterbe erklärt. Hier: der so genannte „Hochablass“ am Lech.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Angesichts von 70 Standorten in Europa, Afrika, den Vereinigten Staaten, Südamerika und Asien hatte die UNESCO Bedarf, die IT-Lösungen am Hauptsitz in Paris und in den weltweiten Büros zu standardisieren. Die Organisation suchte daher eine zuverlässige, sichere und unkomplizierte Lösung, die sich nahtlos in die bestehende Infrastruktur integrieren konnte.

Die Herausforderung

Da einige Standorte der UNESCO aufgrund technischer oder finanzieller Beschränkungen nur über eine geringe Internet-Bandbreite verfügen, würde der Zugriff auf Dateien am Hauptsitz zu lange dauern. Daher wollte die UNESCO ein neues System einsetzen, um die virtuellen Maschinen für lokale Redundanz an jedem Standort speichern zu können.

Außerdem mussten einige der PCs und Server im Hauptsitz gesichert werden. Diese Anforderungen führten dazu, dass man nach einer Alternative Ausschau hielt, nach einer zuverlässigen und kosteneffizienten Lösung, welche die Anforderungen in Sachen Virtualisierung und Datensicherung erfüllt.

Die Technik

Die UNESCO entschied sich bei diesem neuen System für Synology. Synology hob sich laut der Organisation durch das herausragende Preis-Leistungs-Verhältnis der „Rackstation“-Server von den Mitbewerbern ab. Darüber hinaus bietet das Synology-BetriebssystemDiskstation Manager (DSM)“ der UNESCO eine zuverlässige und sichere Lösung zur Verwaltung ihrer Daten in aller Welt.

Pro Standort sind zwei Windows-Server als Hyper-V-Cluster konfiguriert.
Pro Standort sind zwei Windows-Server als Hyper-V-Cluster konfiguriert.
(Bild: Synology)

An jedem der 70 UNESCO-Standorte kommt ein System aus zwei als „Hyper-V“-Cluster konfigurierten „Windows“-Servern, einer „RS3617xs“ als LUN-Speicher für sechs virtuelle Maschinen und einem NAS mit vier Einschüben (beispielsweise „DS412+“, „DS415+“ und „DS418“) für die kontinuierliche Datensicherung dieser LUNs zum Einsatz.

Aus Leistungsgründen nutzt man am UNESCO-Hauptsitz ein System „Synology FS3017“ zum Aufbau eines iSCSI-Speichers und einer hyperkonvergenten Infrastruktur.

Mit Hilfe von Active Backup for Business werden die PCs und Server gesichert.
Mit Hilfe von Active Backup for Business werden die PCs und Server gesichert.
(Bild: Synology)

Darüber hinaus nutzte die UNESCO ein Model „DS918+“ für die Sicherung von 50 PCs und Servern. Mit der lizenzfreien zentralen Datensicherung „Synology Active Backup for Business“ kann die Organisation nun alle ihre Sicherungsaufgaben besser über eine einzige unkomplizierte Konsole verwalten.

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