VMware ACE 2 ACE 2: Sicherheit für alle Remote-Anwendungen

Autor / Redakteur: DataCenter-Insider.de / Achim Karpf

ACE 2 ist eine Lösung für Unternehmen, um standardisierte Client-PC-Umgebungen innerhalb von sicheren, zentral gemanagten virtuellen Maschinen bereitzustellen.

Anbieter zum Thema

Ein ACE besteht aus einem virtuellen PC einschließlich Betriebssystem und allen Anwendungen. Das Paket setzt auf der Desktop-Lösungen VMware Workstation auf, die jetzt in der neuen Version 6 auf dem Markt ist.

Vmware Workstation ist – anders als die Serverprodukte des gleichen Herstellers – nicht dazu in der Lage, die virtualisierten Maschinen für Zugriffe im Netz bereit zustellen, sondern beschränkt die Virtualisierungstechniken auf den lokalen Desktop. Trotzdem ist die Lösung auch für Administratoren durchaus interessant: Sie bietet nicht nur eine hervorragende Testplattform, sondern sie enthält neue Funktionen und Technologien, die dann später in die Vmware-Produktreihe einfließen, nachdem sie ihre Leistungsfähigkeit unter der Workstation-Variante unter Beweis gestellt haben.

Sowohl Linux- als auch Windows können mit der Workstation als Host-Betriebssysteme eingesetzt werden. So bezeichnet der Hersteller die Umgebung, unter der Vmware-Workstation läuft. Die innerhalb der Virtual Machines (VM) gestarteten Betriebssysteme erhalten im Gegensatz dazu den Namen „Guest“. Die Windows-Variante kommt als normale Setup-Datei, die Linux-Version (die eine eigene Produkt-Keys voraussetzt) steht als RPM- oder als gezipptes TAR-File zur Verfügung.

An Guest-Systemen unterstützt Vmware Workstation eine große Zahl unterschiedlichster Produkte. Außerdem ermöglicht die Lösung auch virtuelles SMP, also das Zuweisen eines oder zweier Prozessoren zu virtuellen Maschinen. Dazu kommen noch Support für USB 2.0 innerhalb der virtuellen Installationen, bis zu 8 GByteRAM pro Guest und ein 64-Bit-Windows-Sound-Driver. Zusätzlich lassen sich die Zustände der virtuellen Maschinen mit Hilfe des Snapshot-Managers auf einfache Art und Weise abspeichern.

Eine Funktion zum Erstellen von Clones vereinfacht das Kopieren virtueller Maschinen und es gibt leistungsfähige Möglichkeiten zum Konvertieren physikalischer in virtuelle Maschinen sowie zum Nutzen von virtuellen Maschinen, die unter den Virtualisierungsprodukten von Microsoft erstellt wurden. Das gleiche gilt für Images, die Produkte von Storagecraft und Symantec erzeugt haben.

Abgesehen von den hier genannten offiziell unterstützten Betriebssystemen laufen praktisch alle anderen, die 32- oder 64-Bit AMD/Intel-Architekturen voraussetzen, also auch Minix, NetBSD und OpenBSD. Bekannte Ausnahmen für diese Regel sind OS/2 und SCO Open Server. Für die nicht unterstützten Betriebssysteme und Windows 3.1x stehen auch keine Vmware-Tools zur Verfügung, was die Arbeit mit den Systemen etwas erschwert.

(ID:2014134)