Mehr Transparenz und weniger technologische Abhängigkeit im Jahr 2026! 5 Thesen von BSI Software in puncto digitale Souveränität Europas

Quelle: Pressemitteilung BSI Software 2 min Lesedauer

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Auf dem „Europäischen Gipfel zur digitalen Souveränität 2025“, der jetzt in Berlin stattfindet, sollen Vorschläge für den EU-weiten Abbau von Hürden im Digitalbereich diskutiert werden. CRM- und CX-Softwarehersteller BSI Software macht sich eigene Gedanken.

Auf Einladung des  deutschen und des französischen Digitalministeriums findet am 18.November .2025 in Berlin der „Europäischen Gipfel zur digitalen Souveränität 2025“ statt, wurde am 29. August beschlossen.  Erwartet werden rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. (Bild:  Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung)
Auf Einladung des deutschen und des französischen Digitalministeriums findet am 18.November .2025 in Berlin der „Europäischen Gipfel zur digitalen Souveränität 2025“ statt, wurde am 29. August beschlossen. Erwartet werden rund 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
(Bild: Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung)

Digitale Souveränität ist kein reines IT-Thema, sondern eines, welches die strategische Geschäftsausrichtung eines Unternehmens hinsichtlich Produktentwicklung und Serviceangebote mitbestimmt. Die europäische Spitzenpolitik engagiert sich, hier gemeinsame, sinnvolle Lösungen für technologische Unabhängigkeit zu finden.

Insbesondere hinsichtlich der Entwicklungen bei AI-basierten Technologien gewinnt die digitale Souveränität nochmals an Bedeutung. Je mehr Arbeitsabläufe durch AI Agents als Erweiterung der Workforce unterstützt werden, umso größer wird die Abhängigkeit von der zugrundeliegenden IT-Infrastruktur. Unternehmen brauchen damit einmal mehr i Unabhängigkeit, zum Beispiel durch die Freiheit, ihre Anbieter jederzeit wechseln zu können.

  • 1. Digitale Souveränität ist mehr als Datenschutz - Nur Unternehmen, die autonom über ihre Daten, ihre Infrastruktur und ihre IT-Prozesse bestimmen können, sind digital souverän und technologisch weitgehend unabhängig. Das geht weit über die herkömmliche Definition von Datenschutz hinaus: Die Unternehmen präzisieren damit, wer Daten wie nutzen darf, ohne zu riskieren, dass Gesetze wie etwa der amerikanische Cloud-Act die europäischen Datenschutz-Bestrebungen aushebeln.
  • 2. Digitale Souveränität ist ein strategischer Wettbewerbsvorteil - Unternehmen, die digital souverän agieren, machen sich unabhängig von nicht-europäischen Technikanbietern und damit resilienter gegenüber geopolitischen Entwicklungen. Das und der transparente, verantwortungsbewusste Umgang mit Daten und AI schaffen Vertrauen bei Kundinnen, Kunden und Partnerunternehmen. Wer von einem Anbieter, einer Plattform oder Technologie abhängig ist, verliert Gestaltungsspielraum und Innovationskraft. Preise, Updates, Schnittstellen oder Funktionsweisen werden extern bestimmt und Innovation wird zum Reagieren statt Agieren.
    Souveränität ist eben nicht nur eine Frage der Technik, sondern ein sichtbarer Vertrauensbeweis. Kunden und Partner erwarten nachvollziehbare Datenströme, transparente AI-Modelle und klare Verantwortlichkeiten, insbesondere in Banking, Insurance und Energie. Unternehmen, die diese Transparenz aktiv leben, stärken ihr Markenversprechen und differenzieren sich im Markt.
  • 3. Multicloud-Infrastrukturen verhelfen zu mehr digitaler Selbstbestimmung - Eine Multicloud-Strategie vermindert das Vendor-Lock-in-Risiko. Daten können gezielt in Europa verarbeitet werden, um regulatorische Anforderungen wie die DSGVO oder den EU Data Act zu erfüllen. Zudem ist es immer möglich, den Dienstleister zu wechseln, ein Innovationsimpuls, der im EU Data Act ausdrücklich erwünscht ist.
  • 4. Künstliche Intelligenz verschärft die Situation - Jedes Unternehmen in Europa muss die bewusste Entscheidung treffen, wie abhängig es sich von AI-Modellen machen möchte, beziehungsweise wie viel Abhängigkeit verantwortbar ist. Wer seine Prozesse mithilfe von europäischen Technologien und Anbietern umsetzt und seine AI-Modelle jederzeit austauschen kann, bleibt unabhängig und offen für die jeweils beste Lösung.
  • 5. Digitale Souveränität gelingt nicht im Alleingang. Gerade in hochregulierten Branchen zeigt sich: Nur wer technologische Standards gemeinsam mit Partnern, Verbänden und Aufsichtsbehörden gestaltet, kann Innovation nachhaltig absichern. Kooperation – etwa über gemeinsame Frameworks, Zertifizierungen und Open-Source-Initiativen – schafft Vertrauen, Transparenz und Skalierbarkeit für die gesamte Branche.

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