Im Test: Überwachungssystem APC Netbotz 500

Überwachungssystem zum Schutz von IT-Komponenten im Rechenzentrum

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Konfiguration

Die Netbotz 500 lässt sich nur begrenzt über das Web-Interface verwalten. Die eigentliche Arbeit mit der Appliance läuft über eine Java-basierte Management-Software namens Advanced View. Deswegen wurde das Web-Interface auch recht minimalistisch gehalten.

Es umfasst lediglich eine Übersicht der vorhandenen Sensoren, eine Tabelle mit Sensorwerten, eine Ansicht des aktuellen Kamerabilds und eine Alertliste. Dazu kommt noch eine Option zum Anzeigen von Grafiken, die Aufschluss über die Entwicklung der überwachten Faktoren geben wie etwa Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Air Flow, Door Switch, kamerabasierter Bewegungssensor und Ethernet-Anbindung.

Der Zeitraum, den diese grafischen Übersichten abdecken, liegt bei maximal acht Stunden. Außerdem haben die Administratoren über das Web-Interface auch noch Gelegenheit, die Namen der einzelnen Sensoren zu ändern, damit ist der Funktionsumfang des Werkzeugs erschöpft. Das genannte Interface dient also ausschließlich dazu, Nutzern, die gerade keinen Zugriff auf das Advanced-View-Tool haben, einen schnellen Überblick über den Status zu vermitteln.

Advanced View

Nach der Installation von Advanced View auf einem Administrations-PC, erhalten die Administratoren Gelegenheit, die IP-Adresse der Netbotz-Appliance anzugeben und sich dann über das Netz mit ihr zu verbinden. Bei Bedarf lassen sich die Zugriffe auch über SSL absichern.

Nach dem Login findet sich der IT-Mitarbeiter in einer übersichtlichen Arbeitsoberfläche wieder, die wieder eine Übersicht der angeschlossenen Sensoren zeigt, in der die Sensoren, die aktuell im Alarmzustand sind, farblich hervorgehoben wurden.

Darunter finden sich eine Liste mit den Sensorwerten und eine Angabe, wann diese Werte zuletzt aktualisiert wurden. Eine Icon-Leiste ermöglicht es den Administratoren zudem, schnell zwischen einer Kamera-, einer Alerts-, einer Graph- und einer Map-Übersicht umzuschalten.

Die ersten drei Übersichten sind selbsterklärend, die Map-Übersicht stellt ein optionales Modul dar, mit dem sich Karten zur besseren Visualisierung in die Appliance einbinden lassen. Die Sensoren, Pods und Appliances erscheinen dann innerhalb dieser Karten als Icons.

Diese Icons wechseln im Betrieb die Farbe, wenn die Sensoren Werte messen, die die voreingestellten Grenzen überschreiten. Dank der einfachen Struktur der Advanced-View-Navigation hatten wir im Test keine Probleme, immer schnell die Informationen zu finden, die wir suchten.

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